Quedlinburg/Gernrode. Die ersten Konturen sind bereits sichtbar, und nun nimmt das Projekt weiter Gestalt an: Die Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg errichtet derzeit im Schulzentrum auf dem Hagenberg in Gernrode einen Neubau. Unter einem Dach werden zwei Horte Platz finden. Einer davon wird von der Lebenshilfe betrieben und betreut Kinder der Sine-Cura-Schule. Der zweite Hort steht in Trägerschaft der Stadt Quedlinburg und ist für Schüler der Grundschule Gernrode vorgesehen. Insgesamt profitieren rund 140 Kinder von dem Projekt.
Vertrag unterzeichnet: Meilenstein für das Projekt
Oberbürgermeister Frank Ruch und Andreas Löbel, Geschäftsführer der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg, haben den entsprechenden Vertrag unterzeichnet. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, erklärten beide unisono. Der Vertrag war eine wichtige Voraussetzung, um weitere Aufträge auslösen zu können. „Die Bodenplatte steht, der Fahrstuhlschacht steht“, berichtete Löbel. Nun können die nächsten Schritte eingeleitet werden.
Warum der Neubau notwendig ist
Bislang waren die Kinder in verschiedenen Einrichtungen untergebracht. Der Neubau schafft nicht nur mehr Platz, sondern auch eine bessere pädagogische Umgebung. Die Lebenshilfe und die Stadt Quedlinburg arbeiten eng zusammen, um den Kindern optimale Betreuungsbedingungen zu bieten. Der Standort im Schulzentrum ist ideal, da er kurze Wege für die Schüler ermöglicht.
Zeitplan und nächste Schritte
Der Bau schreitet planmäßig voran. Nach der Unterzeichnung des Vertrags können nun die nächsten Gewerke vergeben werden. Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr geplant. Dann werden die beiden Horte ihren Betrieb aufnehmen. Die Lebenshilfe wird den Hort für die Sine-Cura-Schule betreiben, während die Stadt Quedlinburg für den Hort der Grundschule Gernrode verantwortlich zeichnet. Beide Einrichtungen werden unter einem Dach arbeiten und Synergien nutzen.
Die Stadt Quedlinburg investiert damit in die Zukunft ihrer jüngsten Bürger. Oberbürgermeister Ruch betonte die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung. Auch die Lebenshilfe sieht in dem Neubau einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Betreuungslandschaft in der Region. „Wir schaffen moderne Räumlichkeiten, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden“, so Löbel.



