Noch ist das Zukunftszentrum, das auf dem Riebeckplatz in Halle entsteht, vor allem eines: Zukunft. Die Betreibergesellschaft wächst personell stetig, und mit Uta Bretschneider tritt im Mai die neue Programmdirektorin ihren Posten an. Dann soll auch mehr über Inhalte statt nur über den Bau gesprochen werden. „Wir kennen die Diskussionen, dass inhaltlich noch nichts passiert. Stimmt nicht. Wir sind schon voll dabei“, sagt Cornelia Reichel, Referentin für Teilhabe im Zukunftszentrum. Einen wichtigen Fokus legen sie und ihr Team auf die Jugend.
Jugendbeteiligung als Kern des Projekts
Das Zukunftszentrum soll nicht nur ein Ort der Ausstellung sein, sondern auch der aktiven Teilhabe. Besonders junge Menschen sollen eingebunden werden, um ihre Perspektiven und Ideen für die Zukunft einzubringen. „Wir wollen, dass die Jugend nicht nur zuschaut, sondern mitgestaltet“, betont Reichel. Dazu gehören Workshops, Diskussionsformate und kreative Projekte, die bereits jetzt in der Planungsphase erprobt werden.
Kritik an fehlenden Inhalten
In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorwürfe, dass das Zukunftszentrum zu sehr auf die Bauphase fokussiert sei und konkrete Inhalte vermissen lasse. Die Betreibergesellschaft weist dies jedoch zurück. „Die Arbeit läuft auf Hochtouren“, so Reichel. Neben der Jugend spielen auch Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und soziale Innovation eine zentrale Rolle. Die Programmdirektorin Uta Bretschneider wird ab Mai die inhaltliche Ausrichtung weiter vorantreiben.
Das Zukunftszentrum Halle ist ein Großprojekt, das noch Jahre von der Fertigstellung entfernt ist. Dennoch wird bereits jetzt an den Inhalten gefeilt, um bei Eröffnung ein vielfältiges Angebot bieten zu können. Die Jugend soll dabei eine Schlüsselrolle einnehmen, denn sie sind die Gestalter von morgen.



