Influencer-Werbung endet in Tragödie: 25 Tote bei Massenpanik an Haitis Weltkulturerbe
25 Tote bei Massenpanik in Haiti nach Influencer-Aufruf

Tödliche Massenpanik an historischer Festung in Haiti

Mindestens 25 Menschen haben ihr Leben bei einer verheerenden Massenpanik an der Zitadelle Laferrière in Haiti verloren. Die Regierung des karibischen Inselstaates hat als Reaktion auf die Tragödie eine dreitägige Staatstrauer verhängt. Von Dienstag bis Donnerstag werden die Flaggen im gesamten Land auf Halbmast gesetzt, um der Opfer zu gedenken.

Influencer-Aufruf lockte Hunderte an historische Stätte

Das tödliche Gedränge wurde durch einen Aufruf eines bekannten Influencers ausgelöst, der zu einem Treffen junger Menschen an der berühmten Festung eingeladen hatte. Hunderte von Menschen folgten dieser Einladung und versammelten sich an dem historischen Ort. Als plötzlich starker Regen einsetzte, brach unter den Massen Panik aus, was zu dem verhängnisvollen Gedränge mit zahlreichen Todesopfern führte.

Regierung übernimmt Bestattungskosten

Nach einer dringlichen Kabinettssitzung verkündete Ministerpräsident Alix Didier Fils-Aimé, dass der Staat die Bestattungskosten für alle Opfer übernehmen wird. Ursprünglich war von mindestens 30 Todesopfern die Rede gewesen, doch die offizielle Zahl wurde nach genauerer Untersuchung auf 25 korrigiert. Das Drama ereignete sich am vergangenen Samstag in der Gemeinde Milot im Norden Haitis.

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Symbol des Freiheitskampfes wird zur Tragödienstätte

Die Zitadelle Laferrière, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde einst von ehemaligen Sklaven als Symbol des Freiheitskampfes gegen die französische Kolonialherrschaft errichtet. Die historische Festung, die normalerweise als Ort des kulturellen Erbes und des nationalen Stolzes dient, wurde nun ungewollt zum Schauplatz einer der schwersten Massenpaniken in der jüngeren Geschichte des Landes.

Die genauen Umstände, die zu der tödlichen Panik führten, werden derzeit von den Behörden untersucht. Sicherheitsfragen und Crowd-Management an beliebten Touristenattraktionen rücken nach dieser Tragödie verstärkt in den Fokus der haitianischen Regierung.

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