500 Beamte bei Razzia gegen illegale Schusswaffen in Berlin
500 Beamte bei Razzia gegen illegale Waffen in Berlin

Berlin – Großeinsatz am frühen Morgen! Seit 6 Uhr läuft in Berlin ein massiver Schlag gegen die Schusswaffenkriminalität. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gibt es mehr als 20 Durchsuchungen gleichzeitig. Rund 500 Polizisten durchkämmen Wohnungen und Objekte, darunter auch Spezialeinheiten aus mehreren Bundesländern und die GSG 9.

Razzia in Berlin gegen Schusswaffenkriminalität

Hintergrund ist die ausufernde Schusswaffenkriminalität in Berlin. In den vergangenen Monaten war die Zahl der Schüsse in der Stadt gestiegen. Im Zuge der Razzia vollstreckten die Ermittler mehrere Haftbefehle. GdP-Landeschef Stephan Weh: „Die Polizei Berlin beweist, dass man alles Menschenmögliche unternimmt, um die aktuelle Welle an Schusswaffenauseinandersetzungen auf unseren Straßen einzudämmen und entschieden gegen kriminelle Strukturen vorzugehen.“

LKA gründete Sondereinheit „Ferrum“

Bereits im November 2025 hatte das Landeskriminalamt die Sondereinheit „Ferrum“ (lateinisch für „Eisen“) eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft zog mit der Ermittlungsgruppe „Telum“ (lateinisch für „Angriffswaffe“) nach. Die Zahlen sind alarmierend: Die Berliner Polizei registrierte 2025 insgesamt 1119 „Schusswaffendelikte“ (im Durchschnitt drei Vorfälle am Tag), 2024 waren es noch 666. Die Razzia fand berlinweit statt und zeigt die Entschlossenheit der Behörden, gegen die steigende Gewalt vorzugehen.

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