Der Vorstand eines Kleingartenvereins in Dessau-Alten ist Opfer eines Betrugs geworden. Beim geplanten Kauf eines Traktors über ein Kleinanzeigenportal verlor der Verein über 4.000 Euro.
Verlockendes Angebot aus Spanien
Der Vorstand entdeckte das Angebot auf einem bekannten Kleinanzeigenportal. Die angebliche Verkäuferfirma hatte ihren Sitz in Spanien. Ein Mitarbeiter der Firma klärte alle Formalitäten und versprach einen Kaufvertrag sowie die Übersendung des Traktors.
Am 1. April erhielt der Vorstand des Gartenvereins den Kaufvertrag und die Rechnung. Daraufhin überwies er den vereinbarten Kaufpreis von 3.300 Euro sowie eine Lieferpauschale von 1.000 Euro per Vorkasse. Insgesamt zahlte der Verein 4.300 Euro.
Lieferung bleibt aus
Etwa 14 Tage später vereinbarte der Vorstand mit dem angeblichen Verkäufer eine Lieferung für den 17. April. Der Lieferant sollte sich zwei bis drei Stunden vor der Ankunft telefonisch melden. Doch der Anruf blieb aus, und der Traktor wurde nicht geliefert.
Als der Vorstand später ein ähnliches Inserat mit denselben Bildern des Traktors im Internet fand, wurde klar, dass es sich um Betrug handelte. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs.
Der Vorstand warnt andere Vereine vor ähnlichen Angeboten: „Wir sind auf ein sehr professionell wirkendes Angebot hereingefallen. Man sollte niemals Vorkasse leisten, besonders bei Anbietern aus dem Ausland.“



