Betrunkener Autofahrer sorgt für dreistündige Bahnsperrung auf Strecke München-Salzburg
In Stephanskirchen im Landkreis Rosenheim hat ein stark alkoholisierter Autofahrer am 15. Februar 2026 für erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt. Ein 43-jähriger Mann war mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und auf den Gleisen eines Bahnübergangs liegen geblieben, was zu einer dreistündigen Sperrung der vielbefahrenen Strecke zwischen München und Salzburg führte.
Chaotische Fahrt mit zwei Promille endet auf den Schienen
Laut Polizeiangaben wollte der betrunkene Fahrer nach links abbiegen, kam jedoch nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Bereich des Bahnübergangs stecken. Der Mann war mit etwa zwei Promille Alkohol im Blut unterwegs und konnte sein Fahrzeug nicht mehr eigenständig befreien. Die Polizei veranlasste daraufhin eine sofortige Sperrung des Zugverkehrs, um Bergungsarbeiten durchführen zu können.
Während der dreistündigen Sperrung kam es auf der wichtigen Verkehrsader zu erheblichen Verspätungen und Beeinträchtigungen für Reisende. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die Strecke München-Salzburg stark frequentiert ist und die Sperrung daher weitreichende Auswirkungen hatte. Glücklicherweise blieb der 43-Jährige bei dem Vorfall unverletzt, und es entstand weder an seinem Auto noch an den Bahnanlagen erkennbarer Schaden.
Konsequenzen für den Fahrer und rechtliche Schritte
Der Führerschein des betrunkenen Autofahrers wurde umgehend beschlagnahmt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Polizei betonte die Schwere des Vergehens, da solche Vorfälle nicht nur zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen, sondern auch ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen.
Die Bergung des Fahrzeugs erforderte spezielle Maßnahmen, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Die dreistündige Sperrung unterstreicht die gravierenden Folgen von Alkohol am Steuer, die über persönliche Risiken hinausgehen und die öffentliche Infrastruktur lahmlegen können. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den genauen Umständen des Vorfalls.



