Ein stark alkoholisierter 37-jähriger Mann hat am Montag, dem 27. April, in Rostock für mehrere Polizeieinsätze gesorgt. Der Rostocker musste schließlich in Gewahrsam genommen werden, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall begann bereits am frühen Nachmittag und eskalierte im Laufe des Abends weiter.
Erster Vorfall in der Straßenbahn
Gegen 13:30 Uhr fiel der 37-Jährige in einer Straßenbahn in Richtung Innenstadt auf. Nach Polizeiangaben pöbelte und beleidigte er mehrere Fahrgäste und bedrohte einen 19-jährigen Mitfahrer. Während der Fahrt kam es zudem zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem bislang unbekannten Fahrgast, der dem 37-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben soll. Fahrgäste und Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei.
Die Beamten trafen den Mann an der Straßenbahnhaltestelle Stadthafen an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,65 Promille. Nach ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der Rostocker zunächst entlassen.
Zweiter Vorfall mit verfassungsfeindlichen Parolen
Doch der 37-Jährige blieb nicht ruhig. Gegen 20:00 Uhr fiel er erneut auf – diesmal im Stadtteil Dierkow-Neu. In der Berringerstraße rief er lautstark verfassungsfeindliche Parolen und zeigte entsprechende Zeichen, so die Polizei. Da der Mann weiterhin stark alkoholisiert war, erteilten ihm die Einsatzkräfte einen Platzverweis. Diesem kam er jedoch nicht nach.
Daraufhin nahmen die Beamten den 37-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.



