Zittau – Eine Bombendrohung hat am Mittwoch für einen Großeinsatz am Richard-von-Schlieben-Schulzentrum in Zittau gesorgt. Das Gebäude wurde umgehend evakuiert, wie die Polizei und die Stadtverwaltung mitteilten. Derzeit durchsuchen Einsatzkräfte, darunter auch Beamte mit Spürhunden, die Räumlichkeiten nach möglichen Gefahrenquellen.
Ablauf der Evakuierung
Nach Eingang der Drohung leitete die Schulleitung sofort die Evakuierung ein. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 7 wurden in eine nahegelegene Turnhalle gebracht, wo sie von Lehrkräften und Betreuern versorgt werden. Die älteren Schüler der Klassen 8 bis 10 wurden hingegen eigenständig nach Hause entlassen. Die Stadtverwaltung Zittau bestätigte, dass die Maßnahmen reibungslos verliefen.
Einsatz der Polizei
Ein Polizeisprecher erklärte auf Anfrage, dass die Durchsuchung des Schulzentrums mit Hochdruck laufe. Speziell ausgebildete Spürhunde kämen zum Einsatz, um mögliche Sprengstoffvorrichtungen aufzuspüren. Die Behörden bitten die Bevölkerung, den Bereich um das Schulzentrum zu meiden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefahr, die Ermittlungen zur Herkunft der Drohung dauern an.
Die Stadtverwaltung Zittau zeigt sich erleichtert über den geordneten Ablauf der Evakuierung. Eltern wurden über die Notfallkommunikationskanäle informiert. Weitere Updates werden im Laufe des Tages erwartet.



