Brand in Apolda: Vier Verletzte, Gebäude unbewohnbar
Brand in Apolda: Vier Verletzte, Haus unbewohnbar

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Apolda im Kreis Weimarer Land sind am Montagabend vier Menschen teils schwer verletzt worden, darunter ein Kind. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, fing das Treppenhaus des Gebäudes Feuer, und die Flammen breiteten sich schnell aus. Eine 32-jährige Bewohnerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Brandopfer geflogen. Ein 34-jähriger Mann wurde ebenfalls schwer verletzt, während eine 53-jährige Frau und ein fünfjähriges Kind leichte Verletzungen davontrugen.

Feuer breitet sich bis zum Dachstuhl aus

Den Angaben zufolge breiteten sich die Flammen von einer Holztreppe bis zum Dachstuhl des Gebäudes aus. Die Feuerwehr öffnete den Dachstuhl, um Glutnester zu löschen und ein Übergreifen des Feuers zu verhindern.

Nachbargebäude geräumt

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden benachbarte Gebäude geräumt. Insgesamt 34 Menschen fanden vorübergehend im katholischen Pfarramt Unterkunft. Das vom Brand betroffene Haus ist laut Polizei unbewohnbar. Zwei Nachbargebäude können erst bei Tageslicht betreten und begutachtet werden, um mögliche Schäden festzustellen.

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Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 800.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit noch.

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