Familientragödie in Bayern: Jäger (52) soll Frau und Kinder im Schlaf erschossen haben
Familientragödie: Jäger soll Frau und Kinder im Schlaf erschossen

Familientragödie in Strullendorf erschüttert Bayern

Eine schreckliche Tat hat die Gemeinde Strullendorf im bayerischen Landkreis Bamberg in tiefe Trauer gestürzt. In einem Mehrfamilienhaus entdeckte die Polizei vergangene Woche die Leichen einer vierköpfigen Familie. Die Ermittlungen haben nun neue, erschütternde Details ans Licht gebracht.

Die grausamen Umstände der Tat

Bei den Opfern handelt es sich um einen 52-jährigen Vater, seine 49-jährige Ehefrau sowie die beiden gemeinsamen Kinder im Alter von 14 und 6 Jahren. Alle vier wurden durch Schusswaffen getötet. Die Obduktionen am Institut für Rechtsmedizin in Erlangen ergaben, dass die Mutter und die beiden Kinder zum Zeitpunkt des Angriffs schliefen. Der Vater soll sie mit einer Schusswaffe ermordet haben, bevor er sich anschließend selbst das Leben nahm.

Der Mann war als Jäger und Sportschütze aktiv und besaß eine waffenrechtliche Erlaubnis sowie mehrere Schusswaffen. „Zu den Hintergründen und vor allem zum Motiv laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren“, erklärt Christian Raithel vom Polizeipräsidium Oberfranken. Die genauen Beweggründe für diese furchtbare Tat sind bisher noch unklar.

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Tat blieb möglicherweise Tage unentdeckt

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg und der Staatsanwaltschaft Bamberg deuten darauf hin, dass der letzte Kontakt zur Familie am Montagabend, dem 16. Februar 2026, stattfand. Es ist daher durchaus möglich, dass die Tragödie bereits mehrere Tage vor ihrer Entdeckung geschah. Erst am Freitag gegen 19 Uhr alarmierte der besorgte Vermieter die Polizei, nachdem er seine Mieter nicht erreichen konnte. Auch aufmerksame Nachbarn hatten die Beamten verständigt, weil sie einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatten.

Trauer und Anteilnahme in der Gemeinde

Vor dem Mehrfamilienhaus haben Freunde, Nachbarn und Anteilnehmende in den vergangenen Tagen zahlreiche Blumen und Kerzen niedergelegt. Auf einem Blumengesteck steht die bewegende Botschaft: „Wir werden Euch nie vergessen“. Die Tat hat nicht nur die unmittelbare Nachbarschaft, sondern die gesamte Region zutiefst betroffen gemacht. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um alle offenen Fragen zu klären und den Hintergründen dieser unfassbaren Familientragödie auf den Grund zu gehen.

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