Hakenkreuz-Schmierereien auf Schloss Hoym: Stiftung zeigt sich entsetzt
Hakenkreuz-Schmierereien auf Schloss Hoym: Stiftung entsetzt

Hakenkreuz-Schmierereien auf Schloss Hoym: Stiftung zeigt sich entsetzt

Die Schloß Hoym Stiftung in Hoym ist erneut Ziel von Vandalismus geworden. Am vergangenen Wochenende wurden auf dem Gelände des historischen Schlosses drei große Hakenkreuze sowie zahlreiche weitere Schmierereien entdeckt. Besonders betroffen waren dabei Tanks und die Nachbildung der Arche Noah, die mit Farbe beschmiert wurden.

Geschäftsführer spricht von überschrittener Grenze

René Strutzberg, Geschäftsführer der Stiftung, zeigte sich tief erschüttert von den Vorfällen. „Da ist eine Grenze überschritten“, erklärte er in einer ersten Stellungnahme. Die Stiftung hat aufgrund der verfassungsfeindlichen Symbole umgehend Anzeige bei den zuständigen Behörden erstattet. Die Schmierereien stellen nicht nur einen Angriff auf das kulturelle Erbe dar, sondern sind auch ein klarer Verstoß gegen demokratische Grundwerte.

Staatsanwaltschaft informiert über früheren Fall

In einer bitteren Ironie des Schicksals erreichte die Stiftung zeitgleich mit der Entdeckung der neuen Schäden eine Nachricht von der Staatsanwaltschaft Magdeburg. Diese betraf einen früheren Vorfall aus dem November des vergangenen Jahres, bei dem in der Einrichtung in letzter Sekunde ein Brand verhindert werden konnte. Die parallele Entwicklung der beiden Fälle unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen, mit denen die Schloß Hoym Stiftung konfrontiert ist.

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Traurige Bilanz des Wochenendes

Die Bilanz des Wochenendes ist für alle Beteiligten niederschmetternd:

  • Drei großflächige Hakenkreuze auf dem Schlossgelände
  • Etliche weitere Schmierereien, insbesondere an der Arche Noah
  • Beschädigung von Tanks und anderen Einrichtungen
  • Emotionale Belastung für das Stiftungsteam

Die Stiftung arbeitet nun eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, um die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur verstärkten Sicherung des Geländes geprüft, um künftige Vorfälle dieser Art zu verhindern.

Die Schloß Hoym Stiftung, die sich dem Erhalt des kulturellen Erbes verschrieben hat, sieht sich durch diese Attacken in ihrer Arbeit beeinträchtigt. Die verantwortungslosen Handlungen Einzelner gefährden nicht nur materielle Werte, sondern untergraben auch das friedliche Miteinander in der Gesellschaft.

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