Karneval in NRW: Drei Messerattacken überschatten Feierlaune
Karneval in NRW: Drei Messerattacken überschatten Feierlaune

Karneval in NRW: Drei Messerattacken überschatten Feierlaune

Die Karnevalszeit im Rheinland wurde am Wochenende von einer Serie gewalttätiger Vorfälle getrübt. In drei verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens kam es zu Messerangriffen, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Die Polizei musste mehrfach ausrücken und konnte Tatverdächtige festnehmen.

Leverkusen: 15-Jähriger schwer verletzt

Bei einer Karnevalsparty in Leverkusen gerieten Feiernde am Samstagabend in einen heftigen Streit. Ein 20-jähriger Deutscher zückte laut Polizeiangaben ein Messer und stach auf einen 15-Jährigen ein. Das Messer traf eine Arterie am Oberschenkel, wodurch der Junge sehr viel Blut verlor. Er wurde notoperiert und schwebt inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Wuppertal: Eskalation im Bus

In Wuppertal eskalierte am späten Samstagabend ein Streit zwischen zwei Gruppen in einem Bus. Jemand zückte ein Messer, wodurch mehrere Personen durch Messerstiche verletzt wurden. Der Busfahrer hielt an und alarmierte die Polizei. Die Verletzten, die zwischen 19 und 24 Jahre alt sein sollen, wurden ins Krankenhaus gebracht. Ein 20-jähriger Deutscher, der der Polizei bereits bekannt war, wurde als Tatverdächtiger gefasst.

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Grefrath: Lebensgefährliche Attacke

Bereits in der Nacht zu Freitag war ein 20-jähriger Mann in Grefrath am Rande einer Karnevalsparty niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Tat ereignete sich kurz vor Mitternacht auf einem Parkplatz neben einem Eissportzentrum, wo Hunderte Menschen in einem Festzelt eine Karnevalsfeier an Altweiber besucht hatten. Die Polizei nahm einen 16-jährigen Afghanen als Tatverdächtigen fest, der wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag vor den Haftrichter kam.

Diese Vorfälle werfen ein düsteres Licht auf die ansonsten fröhliche Karnevalsstimmung und zeigen, wie schnell Feiern in Gewalt umschlagen können. Die Ermittlungen der Polizei laufen in allen drei Fällen weiter.

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