Weiberfastnacht in Köln: Frau soll Hund Wodka eingeflößt haben – Polizei meldet ruhigen Auftakt
Köln: Frau flößt Hund Wodka ein – Karneval startet friedlich

Weiberfastnacht in Köln: Frau soll Hund Wodka eingeflößt haben – Stadt beschlagnahmt Tier

Der Karneval in Köln startete mit einem skurrilen und besorgniserregenden Vorfall: Eine Hundehalterin hat ihrem Hund an Weiberfastnacht mutmaßlich Wodka zu trinken gegeben. Die Stadt Köln teilte mit, dass der Hund daraufhin beschlagnahmt wurde. Bei dem Tier handelt es sich laut Pressestelle der Stadt um einen sogenannten Shorkie, eine Mischung aus Shih Tzu und Yorkshire Terrier. Dieser Vorfall wirft Fragen zum verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren während der Feierlichkeiten auf.

Polizei meldet ruhigen Auftakt des Straßenkarnevals trotz Einzelfällen

Die Kölner Polizei sprach von einem überwiegend friedlichen Beginn des Straßenkarnevals. Deutlich weniger Feiernde als in den Vorjahren hätten sich beteiligt, und die Stimmung sei größtenteils entspannt verlaufen. Dennoch gab es einige Vorfälle: Zwölf Menschen wurden unter anderem zum Durchsetzen von Platzverweisen in Gewahrsam genommen. Ein bedrohlicher Raub ereignete sich in der Kölner Innenstadt, wo eine Frau ihr Handy an einen Mann verlieh, der es nicht zurückgab und sie mit einer Machete bedrohte, bevor er floh.

Weitere Ermittlungen zu Gewalt und Sexualdelikten

Die Polizei ermittelt auch im Zülpicher Viertel wegen des Verdachts einer Vergewaltigung unter Männern, bei der ein Mann einen anderen zum Oralverkehr gezwungen haben soll. Zudem wurde ein mutmaßlicher Fall von Gewalt gegen Einsatzkräfte registriert: Ein Zivilpolizist erlitt bei dem Versuch, Pöbeleien zu beenden, einen schweren Kopfstoß, der zu Gesichtsverletzungen und Dienstunfähigkeit führte. In allen Fällen stehen die Ermittlungen noch am Anfang.

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Karnevalshochphase startet mit traditionellen Feiern

Pünktlich um 11.11 Uhr begann die Weiberfastnacht in Köln, Düsseldorf und Mainz, womit die Hochphase des Karnevals eingeläutet wurde. Mit Rufen wie »Alaaf« und »Helau« feierten Zehntausende Narren und Jecken den Auftakt. In den kommenden Tagen werden allein in Köln und Düsseldorf Hunderttausende Feiernde erwartet. Der Höhepunkt ist der Rosenmontagszug am kommenden Montag, bevor das bunte Treiben mit dem Aschermittwoch endet. Traditionell stürmen Närrinnen die Rathäuser, und »Funkenmariechen« haben ihren großen Auftritt, was die festliche Atmosphäre unterstreicht.

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