Kupferdiebe verursachen verheerenden Wasserschaden in Lemwerder
In der Gemeinde Lemwerder im Landkreis Wesermarsch haben unbekannte Täter einen besonders dreisten Diebstahl verübt, der zu einem erheblichen Sachschaden führte. Die Polizei sucht intensiv nach den Kupferdieben, die in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen sind und vor ihrer Flucht den Keller des Gebäudes geflutet haben.
Einbruch während Renovierungsarbeiten
Laut Polizeiangaben drangen die Täter durch ein Kellerfenster in das Haus ein, das sich zum Zeitpunkt der Tat in einem Renovierungszustand befand. Sie entwendeten sämtliche Kupferrohre aus dem Gebäude, ein beliebtes Ziel für Diebe aufgrund des hohen Materialwerts. Vor ihrem Abzug drehten sie im Haus alle Wasserhähne auf, was dazu führte, dass das Kellergeschoss vollständig mit Wasser lief.
Hoher finanzieller Schaden und Ermittlungen
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf eine hohe fünfstellige Euro-Summe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun dringend nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder den Tatzeitraum geben können. Die Tat ereignete sich zwischen dem 9. Januar und dem 11. Februar 2026, was auf eine längere Zeitspanne hindeutet, in der das Haus unbewohnt oder ungesichert gewesen sein könnte.
Solche Vorfälle unterstreichen die anhaltende Problematik von Metall-Diebstählen, die nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch erhebliche Gebäudeschäden verursachen können. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Aktivitäten in der Umgebung von Baustellen oder renovierten Häusern umgehend zu melden, um ähnliche Taten in Zukunft zu verhindern.



