Lachgas-Verbot: 473 Flaschen in Berlin-Spandau beschlagnahmt
Lachgas-Verbot: 473 Flaschen in Berlin beschlagnahmt

Die Berliner Polizei hat gemeinsam mit dem Zoll in Berlin-Spandau insgesamt 473 Flaschen mit Lachgas beschlagnahmt. Dies gab die Polizei am Donnerstag bekannt und veröffentlichte ein Foto der sichergestellten Behälter. Die Maßnahme erfolgte im Zuge des seit dem 12. April geltenden Verbots von Lachgas für Jugendliche.

Hintergrund des Verbots

Seit dem 12. April 2026 ist der Kauf und Besitz von Distickstoffmonoxid, der chemischen Bezeichnung für Lachgas, für Jugendliche untersagt. Das Verbot fällt unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG), das auch sogenannte K.o.-Tropfen reguliert. Lachgas wird von vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Partys konsumiert, um kurze Rauschzustände zu erleben. Die Substanz wird dabei oft aus kleinen Kapseln oder größeren Flaschen inhaliert.

Gesundheitsrisiken von Lachgas

Der Konsum von Lachgas birgt erhebliche Gefahren. Neben akuten Vergiftungen kann der Missbrauch zu langfristigen gesundheitlichen Schäden führen. Dazu gehören Sauerstoffmangel im Gehirn, Nervenschäden und im schlimmsten Fall bleibende Lähmungen. Die Polizei warnt eindringlich vor den Risiken, insbesondere bei regelmäßigem Konsum.

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Die beschlagnahmten Flaschen wurden sichergestellt und werden nun vernichtet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Fundes dauern an. Die Behörden betonen, dass sie Verstöße gegen das neue Gesetz konsequent ahnden werden.

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