Am Samstag, 2. Mai, um 20.15 Uhr zeigt das ZDF den Krimi „Ostfriesensturm“ – eine Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Klaus-Peter Wolf. Der Film ist bereits in der Mediathek abrufbar. Die Handlung spielt im Jahr 2020, als die Corona-Pandemie das öffentliche Leben weitgehend zum Stillstand brachte. Doch in Ostfriesland nimmt die Gewalt eine erschreckende Eskalation an.
Drei Morde nach Mafia-Methode
Drei Männer werden auf brutale Weise ermordet und ihre Leichen verstümmelt. Das erste Opfer ist ein Lehrer, der vor Jahren einer Schülerin gegenüber übergriffig gewesen sein soll. Er war einer der wenigen verbliebenen Touristen in der Region. Der Ermittler Rupert (Barnaby Metschurat) ist tief erschüttert und überzeugt: „Das hat eine Frau getan, eine Frau im Blutrausch.“ Doch Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen, gespielt von Picco von Groote, widerspricht. Sie erkennt die Mordtechnik wieder – sie stammt von der ’Ndrangheta, der kalabrischen Mafia. So werden Denunzianten hingerichtet. Aber die Mafia in Ostfriesland?
Die Spur führt zu einer Frauen-WG
Zwei weitere Männer werden auf identische Weise getötet: einer im Zoo, ein anderer an der Küste. Das zweite Opfer, Jakob Bauer, galt als rechtsextrem. Die Ermittlungen ergeben, dass Bauer als V-Mann für den Verfassungsschutz gearbeitet hat – zumindest dem Anschein nach. Die Spur führt zu Rena Köller (Paula Schramm), einer ehemaligen Schülerin des ersten Mordopfers. Heute lebt sie in einer Wohngemeinschaft mit anderen Frauen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren. Wollte sich jemand an dem Lehrer rächen? Rupert versteift sich auf seine Theorie: Es müssen Frauen sein, die Männer bestrafen wollen. Doch dann nimmt der Krimi eine überraschende Wendung.
Visionen der Kommissarin
Eine Besonderheit der Serie kommt zum Tragen: Ann Kathrin Klaasen hat immer wieder Visionen, die ihr Motive und Zusammenhänge offenbaren, die ihren Kollegen verborgen bleiben. Diesmal erlebt sie hautnah mit, wie eines der Opfer ermordet wurde. Diese Gabe führt sie schließlich zur Lösung des Falls.
Der Film verspricht einen spannenden Krimiabend mit unerwarteten Wendungen und einer düsteren Atmosphäre, die typisch für die Ostfriesland-Krimis von Klaus-Peter Wolf ist.



