14-Jährige und 23-Jähriger stehlen Spirituosen für 2000 Euro aus Münchner Club
Münchner Club-Diebstahl: 14-Jährige klaut Champagner

Münchner Club-Diebstahl: 14-Jährige und 23-Jähriger stehlen Spirituosen im Wert von 2000 Euro

In den frühen Morgenstunden des Dienstags kam es zu einem spektakulären Diebstahl in der Münchner 089-Bar am Maximiliansplatz. Eine 14-jährige Schülerin aus dem Landkreis Ebersberg und ihr 23-jähriger Begleiter, ein Syrer, der früher in einer Flüchtlingsunterkunft bei Landshut gemeldet war, plünderten einen gesicherten Getränkekühlschrank. Der Gesamtwert der gestohlenen Spirituosen und Getränke wird auf rund 2000 Euro geschätzt.

Gestohlene Ware und Sicherheitsvorkehrungen

Die Diebe entwendeten eine Flasche Champagner von Moët & Chandon, eine Flasche Sambuca, ein Fläschchen Espresso-Likör sowie zahlreiche Red-Bull-Dosen. Was die Täter jedoch übersahen, war die Überwachungskamera, die den Kühlschrank sicherte. Ein Barkeeper bemerkte den Diebstahl gegen 5.50 Uhr und überprüfte die Videoaufzeichnungen. Diese zeigten das Paar deutlich beim Einpacken der Flaschen in eine Tasche.

Zufällige Entdeckung und Festnahme

Ein weiterer Mitarbeiter der Bar lief den Verdächtigen später zufällig am Hauptbahnhof über den Weg. Er erkannte sie vom Überwachungsvideo und alarmierte sofort die Polizei. Eine Streife nahm das Paar kurz darauf fest, wobei sie die Tasche mit den gestohlenen Spirituosen noch bei sich trugen. Beide wurden zur Wache gebracht und angezeigt.

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Ermittlungen und Hintergründe der Verdächtigen

Gegen beide wird wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt. Der 23-Jährige ist der Polizei bereits wegen diverser Drogendelikte und Diebstahls bekannt, befindet sich aber aktuell auf freiem Fuß. Die 14-Jährige hat ebenfalls eine Vorgeschichte mit Diebstahlsdelikten und ist mehrfach von zu Hause ausgerissen. Sie wurde ihrer Mutter übergeben.

Offene Fragen zum Jugendschutz

Unklar bleibt, wie die Minderjährige frühmorgens unbemerkt in den Club gelangen konnte, ohne dem Sicherheitspersonal aufzufallen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet, und mögliche Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz sind Teil der laufenden Ermittlungen. Die Polizei betont, dass solche Fälle ernst genommen werden, um die Sicherheit in Münchner Nachtlokalen zu gewährleisten.

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