Nach Mordanklage gegen US-Sänger D4vd: Todesursache von Celeste Rivas (†14) offiziell bestätigt
Nachdem die Staatsanwaltschaft in Los Angeles offiziell Mordanklage gegen den US-Sänger D4vd erhoben hat, wurde nun im Fall der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez die offizielle Todesursache bekannt gegeben. Laut dem Bericht der Gerichtsmedizin starb das Mädchen an mehreren penetrierenden Verletzungen, die durch ein oder mehrere nicht eindeutig identifizierte Gegenstände verursacht wurden. Ihr Tod wurde eindeutig als Tötungsdelikt eingestuft.
Die grausamen Details der Autopsie
Der vorliegende Autopsiebericht enthält schockierende Einzelheiten. Es gab zwei penetrierende Wunden am Rumpf mit glatten Rändern, die auf scharfe Gewalt hindeuten. Eine Wunde im Oberbauch – etwa 2 Zentimeter lang und fast 4 Zentimeter tief – durchdrang die Leber. Eine weitere Verletzung an der linken Brust bohrte sich zwischen die Rippen und beschädigte sogar die Knochenoberfläche.
Doch damit nicht genug: Laut Autopsie wurden Celestes linker Ringfinger und kleiner Finger amputiert. Gleichzeitig zeigt das Körperdiagramm, dass ihr rechter Zeigefinger – mit einem auffälligen „Shhh“-Tattoo – unversehrt blieb. Ein grausames Puzzle, das Ermittler und Gericht gleichermaßen beschäftigen dürfte.
Verwirrende toxikologische Befunde und der Zustand der Leiche
Die toxikologischen Befunde sorgen für zusätzliche Verwirrung. Zunächst gab es ein „vorläufig positives“ Ergebnis für Methamphetamin und MDMA – spätere Tests konnten dies jedoch nicht eindeutig bestätigen. Alkohol könnte im Blut gewesen sein, spielte laut Bericht aber keine Rolle für den Tod.
Der Zustand der Leiche macht den Fall noch düsterer: Sie war stark verwest, der Kopf teilweise skelettiert, und das linke Auge fehlte. Diese Details unterstreichen die Brutalität des Verbrechens und die Herausforderungen für die Ermittler.
Entdeckung der Leiche und die Anklage gegen D4vd
Im September 2025 wurde die verweste Leiche von Celeste Rivas Hernandez im Kofferraum eines verlassenen Autos in den Hollywood Hills entdeckt. Der Wagen stand bereits seit mehreren Tagen auf dem Gelände eines Abschleppunternehmens in Los Angeles und war auf D4vd zugelassen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Sänger vor, mutmaßlich wiederholt sexuelle Handlungen an der minderjährigen Celeste vorgenommen zu haben. „Als sie drohte, sein kriminelles Verhalten aufzudecken und seine Musikkarriere zu ruinieren, soll er sie ermordet, ihre Leiche zerstückelt und in zwei Säcke gestopft haben“, heißt es in der Anklage. Laut dieser soll er Celeste bereits am 23. April 2025 getötet haben. Unglaublich: Die Säcke mit ihren Überresten sollen über vier Monate lang im Auto gelegen haben, bis das Grauen entdeckt wurde.
D4vds Reaktion und mögliche Konsequenzen
D4vd weist alle Vorwürfe entschieden zurück. Am Montag plädierte er vor Gericht auf nicht schuldig. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Musiker lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe – ohne Aussicht auf Begnadigung. Am Donnerstag soll er erneut vor Gericht erscheinen, wo der Prozess weiter voranschreiten wird.
Dieser Fall hat nicht nur die Musikwelt erschüttert, sondern wirft auch ernste Fragen über Gewaltverbrechen und Justiz auf. Die Ermittlungen und Gerichtsverhandlungen werden mit Spannung verfolgt, während die Familie von Celeste Rivas um Gerechtigkeit kämpft.



