Polizeieinsatz in Kröpelin eskaliert: Drei Beamte bei Festnahme verletzt
Polizeieinsatz eskaliert: Drei Beamte in Kröpelin verletzt

Polizeieinsatz in Kröpelin eskaliert: Drei Beamte bei Festnahme verletzt

Bei einem Polizeieinsatz in der Gemeinde Kröpelin ist es am Abend des 21. April zu einer gewaltsamen Eskalation gekommen, bei der drei Polizeibeamte verletzt wurden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock erlitt einer der Beamten schwere Verletzungen im Rückenbereich und musste in ein Krankenhaus nach Rostock gebracht werden. Die beiden anderen Polizisten erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst jedoch vor Ort fortsetzen.

Lautstarker Streit als Auslöser für den Einsatz

Auslöser für den Polizeieinsatz gegen 18.45 Uhr war laut aktuellem Ermittlungsstand ein lautstarker Streit in einem Mehrfamilienhaus. Der beteiligte Mann hatte die Wohnung bereits verlassen, bevor die Beamten eintrafen. Etwa zwei Stunden später kam es zu einem erneuten Einsatz an derselben Adresse, nachdem der Mann in aufdringlicher Weise an der Tür des Gebäudes geklingelt haben soll.

Die alarmierten Polizeikräfte konnten den 22-Jährigen schließlich in der Nähe des Hauses stellen. Zunächst zeigte sich der Mann noch kooperativ, wurde dann jedoch zunehmend aggressiver und griff die Beamten schließlich an. Die Polizisten konnten den Angreifer überwältigen, doch auch nach dem Anlegen von Handfesseln setzte er sich mit Tritten weiter zur Wehr.

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Alkoholisierter Mann steht unter Verdacht

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 22-Jährigen einen Wert von über einem Promille. Gegen den Mann wurde Anzeige erstattet wegen Körperverletzung, Beleidigung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen derzeit noch.

Das Polizeipräsidium Rostock betonte in einer Stellungnahme, dass solche gewalttätigen Übergriffe auf Polizeibeamte nicht toleriert werden. Die verletzten Beamten erhalten nach Angaben der Behörde die notwendige medizinische Versorgung und Unterstützung. Der schwer verletzte Polizist befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung.

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