Raubüberfall im Sea Life Hannover: Ein Täter gefasst, zweiter weiter flüchtig
Raubüberfall im Sea Life Hannover: Täter gefasst, zweiter flüchtig

Raubüberfall im Sea Life Hannover: Ein Täter gefasst, zweiter weiter flüchtig

Ein beliebter Ausflugsort wurde am Sonntagabend zum Schauplatz eines bewaffneten Raubüberfalls: Zwei maskierte Männer stürmten gegen 17.30 Uhr in das Bistro des Sea Life Aquariums in den Herrenhäuser Gärten in Hannover. Die Polizei bestätigte den Vorfall am Montagnachmittag und leitete umgehend Ermittlungen ein.

Überfall bei laufendem Betrieb

Die Täter bedrohten eine 36-jährige Kassiererin mit einer Waffe und forderten sie auf, die Kasse zu leeren. Nachdem sie die Beute an sich genommen hatten, flüchteten die beiden Männer aus dem Gebäude. Erfreulicherweise blieben sowohl die Mitarbeiterin als auch die anwesenden Kunden körperlich unversehrt, doch der Schock sitzt tief.

Schnelle Festnahme eines Verdächtigen

Die alarmierten Polizeibeamten trafen sehr schnell am Tatort ein und begannen mit der Fahndung. Bereits kurz nach dem Überfall konnten sie einen 38-jährigen Verdächtigen stellen. Marcus Schmieder, Pressesprecher der Polizeidirektion Hannover, erklärte: „Bei der Fahndung im Nahbereich des Aquariums kontrollierten Beamte einen Verdächtigen, auf den die Beschreibung zutraf. Der Mann hatte die Beute bei sich.“ Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen.

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Ermittlungen und weitere Fahndung

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen schwerer räuberischer Erpressung eingeleitet. Aktuell wird geprüft, ob der festgenommene Verdächtige in Untersuchungshaft muss. Parallel laufen die Ermittlungen zum genauen Tathergang auf Hochtouren. Die Fahndung nach dem zweiten Täter ist weiterhin aktiv, konkrete Angaben zur Höhe der Beute oder zur verwendeten Bewaffnung machte die Polizei jedoch nicht.

Das Sea Life Aquarium in Hannover, normalerweise ein Ort der Entspannung und des Staunens über Hunderte Meeresbewohner, wurde an diesem Sonntag unfreiwillig zum Tatort. Die Besucher, die eigentlich die Unterwasserwelt bewundern wollten, wurden zu Zeugen eines dramatischen Verbrechens.

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