Razzia bei Orthopäden: Verdacht auf 300.000 Euro Sozialbetrug durch Krankschreibungen
Razzia: Arzt unter Verdacht auf Sozialbetrug mit Krankschreibungen

Die Polizei hat die Praxis eines Orthopäden in einer deutschen Stadt durchsucht. Der Vorwurf: Der Arzt soll über Jahre hinweg falsche Krankschreibungen ausgestellt haben. Der mutmaßliche Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro.

Hintergrund der Durchsuchung

Fünf Polizisten betraten die Praxis von Dr. Ulrich Marx, während das Wartezimmer voll war und laufende Behandlungen stattfanden. Die Razzia steht im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Sozialbetrug. Im Fokus stehen langwierige Krankschreibungen, die angeblich für Scheinarbeiter eines Unternehmens ausgestellt wurden.

Die Vorwürfe im Detail

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Orthopäde bewusst falsche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt hat. Diese sollen es einem Unternehmer ermöglicht haben, Arbeitnehmer als krank zu melden, obwohl diese tatsächlich keiner Arbeit nachgingen. Dadurch sollen Sozialleistungen in Höhe von mehr als 300.000 Euro unrechtmäßig bezogen worden sein.

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Reaktion des Arztes

Dr. Marx beteuert seine Unschuld und erklärt, stets nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben. Er fürchtet nun um seinen Ruf und den Datenschutz seiner 45.000 Patienten. Der Arzt hat einen Anwalt eingeschaltet, um sich gegen die Vorwürfe zu verteidigen.

Mögliche Folgen für den Orthopäden

Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen dem Arzt rechtliche Konsequenzen, darunter eine Anklage wegen Sozialbetrugs und möglicherweise der Verlust seiner Approbation. Die Ermittlungen dauern an.

Die Patienten von Dr. Marx sind verunsichert. Viele fragen sich, ob ihre Daten sicher sind und ob die Behandlung weitergeführt werden kann. Die Praxis bleibt vorerst geöffnet, aber die Zukunft des Arztes ist ungewiss.

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