Das Drama um einen entführten belgischen Schäferhund in Rostock hat ein glückliches Ende gefunden. Die Polizei konnte die Hündin Mira am Sonntag in der Wohnung einer 28-jährigen Frau sicherstellen und ihrer 40-jährigen Besitzerin zurückgeben. Das Tier war am Freitag vor einem Penny-Markt in der Hermannstraße entwendet worden, während die Besitzerin einkaufte.
Zeugen beschreiben Tatverdächtige als betrunken
Eine Zeugin hatte die Besitzerin an der Kasse angesprochen und berichtet, dass eine Frau den Hund mitgenommen habe. Die Besitzerin verfolgte die Unbekannte kurz, verlor sie jedoch aus den Augen. Eine sofortige Suche der Polizei blieb zunächst erfolglos. Zeugen beschrieben die Tatverdächtige als „scheinbar betrunkene Frau“. Der Tierschutz Rostock beteiligte sich ebenfalls an der Suche nach dem Schäferhund.
Hinweis einer weiteren Zeugin führt zur Wende
Am Sonntag meldete sich eine weitere Zeugin bei der Polizei und gab entscheidende Hinweise zur Identität der mutmaßlichen Täterin. Die Beamten suchten daraufhin die Wohnung der 28-Jährigen auf und fanden dort den belgischen Schäferhund Mira wohlbehalten vor. Die Hündin wurde umgehend ihrer Besitzerin übergeben, die den Verlust am Freitag gemeldet hatte.
Ermittlungen wegen Diebstahlsverdachts
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Diebstahls. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Eine Polizeisprecherin betonte, dass Tierentführungen in Rostock äußerst selten vorkämen. Meistens seien solche Fälle auf Scheidungen oder familiäre Streitigkeiten zurückzuführen. Der genaue Tathergang und das Motiv der 28-Jährigen werden derzeit untersucht.



