Schlägerei und Autobrand: Zwei Einsätze am Rostocker Stadthafen
Schlägerei und Autobrand am Rostocker Stadthafen

Zwei Blaulicht-Einsätze am Rostocker Stadthafen

Am Montagnachmittag, dem 27. April, herrschte am Rostocker Stadthafen große Aufregung. Innerhalb weniger Minuten mussten Polizei und Feuerwehr gleich zu zwei verschiedenen Einsätzen ausrücken. Zunächst kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung an einer Haltestelle, wenig später brannte ein Fahrzeug in einem Parkhaus auf der Holzhalbinsel, wo sich unter anderem Edeka, Lidl und Rossmann befinden.

Schlägerei an der Haltestelle

Gegen 13:25 Uhr wurde die Polizei zum Stadthafen gerufen. Ein Mann hatte bereits in der Straßenbahn ab dem Dierkower Kreuz lautstark gepöbelt. Ein späterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Im Zug kam es bereits zu einer Auseinandersetzung mit einem anderen Fahrgast. Beide verließen die Straßenbahn an der Haltestelle Stadthafen, wo der Streit weiterging. Dabei schlug der alkoholisierte Mann dem anderen ins Gesicht.

Der Schläger entfernte sich daraufhin unerkannt vom Ort des Geschehens. Gegen ihn läuft nun ein Verfahren wegen Körperverletzung. Da der Betrunkene auch nach dem Vorfall keine Ruhe gab, erteilte ihm die Polizei einen Platzverweis. Er gab an, nicht verletzt zu sein, sodass ein Krankenhausaufenthalt nicht nötig war.

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Feuer im Parkhaus

Kurz darauf heulten erneut die Sirenen am Stadthafen. Diesmal rückte auch die Feuerwehr an, denn in dem Parkhaus brach plötzlich ein Feuer in einem geparkten Fahrzeug aus. Nach Angaben vor Ort handelte es sich vermutlich um einen technischen Defekt, da die Flammen im Motorbereich ausbrachen.

Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr aus Dierkow (Wache 3) sowie der Rettungsdienst wurden alarmiert. Auch die Polizeibeamten, die kurz zuvor noch an der Haltestelle im Einsatz waren, kehrten zum Stadthafen zurück. „Zwei Zeugen haben sich ein Herz gefasst und den Brand mit Feuerlöschern unter Kontrolle gebracht“, erklärte Ronny Mönck von der Rostocker Feuerwehr. Der Einsatzleiter fügte hinzu: „Das hat man nicht so oft.“ Durch das beherzte Eingreifen der Zeugen wurde ein größeres Feuer verhindert. Die Feuerwehr übernahm die Restlöscharbeiten, und das Auto wurde anschließend abgeschleppt. Auch bei diesem Einsatz gab es keine Verletzten.

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