Schwarzbär in Albany sorgt für Aufsehen
In der Wohngegend von Albany im US-Bundesstaat New York hat ein Schwarzbär für eine ungewöhnliche Rettungsaktion gesorgt. Das Tier hatte sich in die Siedlung verirrt und war aus Angst offenbar auf einen Straßenbaum geklettert. Dort saß es stundenlang fest, bevor die Polizei alarmiert wurde.
Stundenlanges Warten auf Hilfe
Der Bär saß bereits seit zwei Uhr nachts auf dem Baum, wie Augenzeugen berichteten. Die Polizei wurde jedoch erst am Morgen informiert. Die Beamten rückten an und sperrten den Bereich weiträumig ab, um das Tier nicht zu verschrecken. Die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig und zog sich über mehrere Stunden hin.
Experten wurden hinzugezogen, um den Bären sicher von dem Baum zu holen. Es bestand die Gefahr, dass das Tier verängstigt abspringen und sich oder Passanten verletzen könnte. Die Einsatzkräfte versuchten, den Bären mit Betäubungspfeilen zu ruhigzustellen.
Hintergrund der Verirrung
Schwarzbären sind in der Region um Albany nicht ungewöhnlich, doch in dicht besiedelten Wohngebieten tauchen sie selten auf. Experten vermuten, dass der Bär auf der Suche nach Nahrung in die Stadt gelockt wurde. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, keine Lebensmittel im Freien zu lagern, um weitere Vorfälle zu vermeiden.
Die Rettungsaktion endete schließlich erfolgreich: Der Bär wurde betäubt und in einen nahegelegenen Wald gebracht. Er überstand den Einsatz unbeschadet und konnte in die Freiheit entlassen werden. Die Polizei bedankte sich bei den Anwohnern für ihre Geduld und Umsicht.



