„Manchmal stellt das Leben einen vor Prüfungen, die man sich niemals hätte vorstellen können …“ – mit diesen Worten beschreibt ein junges Paar aus Uckerfelde seine aktuelle Notlage. Die beiden sorgen sich um ihre Hündin Naylah, eine Old English Bulldogge, geboren am 25. Februar 2024.
Ein Sonnenschein auf vier Pfoten
„Sofort hatte sie sich zu einem kleinen Sonnenschein voller Lebensfreude, Liebe und Vertrauen entwickelt“, erinnert sich Juliane Trester. „Sie ist nicht einfach nur ein Hund. Sie ist Familie. Sie ist unser Herz auf vier Pfoten. Doch dieses junge, unschuldige Leben musste viel zu früh Schmerz erfahren.“
Der Unfall und die erste Operation
Im Juni 2024 änderte sich alles: Naylah erlitt einen Bruch am Ellenbogengelenk. Für einen so jungen Hund war das ein schwerer Schlag. Das Paar handelte sofort und ließ sie operieren. Dabei wurde eine Schraube eingesetzt, um das Gelenk zu stabilisieren. Die Ärzte sagten: „Die Schraube kann drinbleiben, das ist kein Problem.“ Die Halter vertrauten dieser Aussage.
Doch mit der Zeit bemerkten sie, dass etwas nicht stimmte. Naylah entwickelte ein auffälliges, unnatürliches Gangbild. Jeder Schritt wirkte schwer, unkoordiniert und vor allem schmerzhaft. „Zu sehen, wie sie sich quält, obwohl sie eigentlich noch ihr ganzes Leben vor sich hat, zerreißt uns jeden Tag das Herz“, so Trester.
Zweite Meinung bringt Klarheit
Die Halter holten eine zweite medizinische Meinung ein. Die Diagnose traf sie wie ein Schlag: Die Schraube muss dringend entfernt werden. Sie verursacht Probleme und Schmerzen. Ohne eine weitere Operation wird sich Naylahs Zustand verschlechtern. Diese Operation ist keine Option – sie ist notwendig.
Doch hier beginnt der größte Kampf. Parallel zu Naylahs Leiden kämpft die zweite Hündin der Familie, Fiby, eine Französische Bulldogge, um ihr Leben. Fiby leidet an Lymphdrüsenkrebs. „Wir haben alles gegeben. Wirklich alles. Emotionale Kraft. Zeit. Hoffnung. Unsere kompletten Ersparnisse sind in ihre Behandlungen geflossen“, berichtet Trester.
Spendenaufruf auf GoFundMe
Da die Mittel erschöpft sind, haben die Tierhalter einen Spendenaufruf auf der Plattform GoFundMe gestartet. Unter dem Kennwort „Rettet unsere kleine Naylah – sie verdient ein schmerzfreies …“ wird um Unterstützung gebeten. „Wir können die lebenswichtige Operation nicht mehr alleine finanzieren. Es fühlt sich an, als würde uns der Boden unter den Füßen weggezogen. Zwei Hunde. Zwei Schicksale. Und wir stehen dazwischen, mit dem Wunsch, beiden zu helfen – aber nicht mehr den Mitteln dafür. Deshalb bitten wir von Herzen um Hilfe“, appelliert das Paar.



