Steinwürfe auf Züge in Waren: Bundespolizei sucht Zeugen nach lebensgefährlichem Vorfall
Ein schwerwiegender Vorfall mit Steinwürfen auf Züge hat am Mittwochnachmittag, dem 30. März, im Bereich der Brückenbaustelle am Schweriner Damm und der Überführung Friedensstraße in Waren an der Müritz stattgefunden. Die Bundespolizeiinspektion Stralsund bestätigt, dass zwei Züge Ziel der Attacken wurden, wobei drei Seitenscheiben eines Zuges so stark beschädigt wurden, dass die Fahrt ab Neustrelitz nicht fortgesetzt werden konnte.
Folgen für den Bahnverkehr und Fahrgäste
Die Auswirkungen des Vorfalls waren erheblich: Rund 50 Fahrgäste mussten auf andere Verbindungen umgeleitet werden, und insgesamt neun Züge verspäteten sich mit einer Gesamtdauer von 252 Minuten. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, doch die Bundespolizei betont die Ernsthaftigkeit der Tat. „Der Steinwurf gegen einen Zug ist kein Kavaliersdelikt. Es handelt sich um einen schwerwiegenden Eingriff in den Bahnverkehr, der lebensgefährlich sein kann“, warnt die Behörde.
Ermittlungen und Fahndung nach Kindern
Im Rahmen der Fahndung konnten Bundespolizisten zwei Minderjährige in Tatortnähe feststellen. Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass mehrere Kinder an dem Vorfall beteiligt gewesen sein könnten. Die Ermittlungen dauern jedoch noch an, und die Bundespolizei sucht intensiv nach weiteren Hinweisen.
Appell an die Öffentlichkeit: Zeugen gesucht
Die Bundespolizei bittet dringend Zeugen, die sachdienliche Informationen geben können, sich zu melden. Kontaktmöglichkeiten sind:
- Telefonisch bei der Bundespolizeiinspektion Stralsund unter 03831 28432-0
- Per E-Mail an [email protected]
- Bei jeder anderen Polizeidienststelle



