Syrer (17) in U-Haft: Eltern berichten von Morddrohungen gegen Mutter
Syrer (17) in U-Haft: Mutter sollte sterben

Der 17-jährige Syrer Ali A. sitzt in Untersuchungshaft, nachdem er einen Sprengstoffanschlag auf ein Einkaufszentrum, eine Bar oder eine Polizeiwache geplant haben soll. Die Ermittler konnten ihn in Hamburg festnehmen. Nun haben seine Eltern in einem Interview mit BILD gesprochen und dabei erschreckende Details preisgegeben.

Eltern enthüllen Gewaltfantasien

Die Eltern des Jugendlichen berichten, dass ihr Sohn schon länger eine Gefahr darstellte. Er habe nicht nur Anschlagspläne geschmiedet, sondern auch gedroht, seine eigene Mutter zu töten. Die Mutter selbst bestätigt: „Er hat mir immer wieder gesagt, dass er mich umbringen will.“ Die Familie lebte in ständiger Angst vor dem eigenen Kind.

Hintergründe der Radikalisierung

Nach Angaben der Eltern radikalisierte sich Ali A. über soziale Medien. Er konsumierte extremistische Propaganda und knüpfte Kontakte zu Gleichgesinnten. Die Behörden hatten den Jugendlichen bereits auf dem Radar, doch die konkrete Anschlagsplanung wurde erst durch einen Hinweis aus der Bevölkerung aufgedeckt. Die Polizei durchsuchte die Wohnung der Familie und fand verdächtige Materialien.

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Ali A. wird nun wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat angeklagt. Die Ermittlungen dauern an. Die Eltern hoffen, dass ihr Sohn in Haft die nötige psychologische Betreuung erhält. Sie selbst stehen unter Schock und haben Angst vor weiteren Drohungen. Der Fall wirft erneut Fragen nach der Prävention von Radikalisierung bei Jugendlichen auf.

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