Tornado verwüstet Mineral Wells: Häuser zerstört, mehrere Verletzte
Tornado verwüstet Mineral Wells: Häuser zerstört

Die Bewohner von Texas kommen kaum zur Ruhe. Nachdem bereits vor wenigen Tagen im Norden des Bundesstaates zwei Menschen durch einen Tornado ums Leben kamen, hat nun erneut ein schwerer Wirbelsturm den Lone Star State heimgesucht. Die Kleinstadt Mineral Wells, etwa 72 Kilometer westlich von Fort Worth gelegen, wurde getroffen und teilweise verwüstet. Gebäude wurden regelrecht weggefegt, mehrere Personen erlitten Verletzungen.

Verletzte in Krankenhäuser gebracht

Feuerwehrchef Ryan Dunn berichtete nach dem verheerenden Sturm von zwei Schwerverletzten, die in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Weitere leicht Verletzte konnten vor Ort medizinisch versorgt werden. Zahlreiche Familien verloren ihr Zuhause, Geschäfte wurden beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen gab es glücklicherweise keine Todesopfer oder Vermissten.

„Große Gefahren liegen überall auf den Straßen“

Dunn appellierte eindringlich an die Bevölkerung, das Industriegebiet der Stadt zu meiden. Dort gebe es „große Schäden und erhebliche Gefahren, die überall auf den Straßen verteilt sind“. Experten zufolge handelt es sich bei dem Sturm bislang um einen unbestätigten Tornado. Ausgelöst wurde er durch eine gewaltige Gewitterzelle, eine sogenannte Superzelle, die von Nord-Zentral-Texas in südöstliche Richtung zog, erklärte Brian Hurley, Meteorologe beim National Weather Service. Die Unwetterfront setzte ihren Weg über Texas fort und zog weiter in Richtung Arkansas und Mississippi. Neben Tornados drohten auch Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern.

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Ausgangssperre bis Sonnenaufgang

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wurde Texas von schweren Unwettern heimgesucht. In Mineral Wells sind die Straßen mit umgestürzten Bäumen und Trümmern übersät. Die Behörden sind dabei, die Schäden zu erfassen. Der Bürgermeister rief den Katastrophenzustand aus. Das Rathaus verhängte eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis zum Sonnenaufgang. Polizeichef Tim Denison begründete diese Maßnahme: Die Ausgangssperre solle „sicherstellen, dass wir die Menschen aus den betroffenen Gebieten fernhalten und gleichzeitig versuchen, den Opfern zu helfen und ihr persönliches Eigentum zu schützen“. Die Beamten verwiesen Hilfesuchende an die örtliche Highschool, wo das Rote Kreuz ein Notlager eingerichtet hatte. Das örtliche Unternehmen Ventamatic, ein Hersteller von Ventilatoren und Belüftungsanlagen, evakuierte sein Werk. Es blieb geschlossen – „aufgrund schwerer Schäden und anhaltender Sicherheitsrisiken, einschließlich umgestürzter Stromleitungen“.

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