Zwei Autobrände in Guben: Polizei ermittelt zu möglicher Brandstiftung
In der Nacht zum Montag kam es in der brandenburgischen Stadt Guben im Landkreis Spree-Neiße zu zwei auffälligen Autobränden, die nur wenige Stunden auseinanderlagen. Die örtliche Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von möglicher Brandstiftung aus und prüft intensiv, ob zwischen beiden Vorfällen ein direkter Zusammenhang besteht.
Erster Brand: Halter löscht selbst, Feuerwehr im Einsatz
Der erste Vorfall ereignete sich in den frühen Nachtstunden, als die Motorhaube eines geparkten Fahrzeugs in Flammen aufging. Der aufmerksame Halter des Autos bemerkte den Brand rechtzeitig und konnte ihn eigenständig löschen, bevor größerer Schaden entstand. Dennoch rückte auch die Feuerwehr aus, um sicherzustellen, dass keine weiteren Gefahren bestanden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro beziffert.
Zweiter Brand drei Stunden später mit hohem Sachschaden
Nur rund drei Stunden nach dem ersten Vorfall geriet ein weiteres Auto in Guben in Brand. Diesmal war die Fahrzeugfront stark betroffen und erlitt erhebliche Beschädigungen. Die Polizei schätzt den Sachschaden an diesem Fahrzeug auf etwa 10.000 Euro. Beide Brände ereigneten sich in verhältnismäßig kurzem Abstand und in derselben Stadt, was die Ermittler besonders aufmerksam werden lässt.
Ermittlungen laufen: Zusammenhänge und Tätersuche im Fokus
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach möglichen Tätern. Ein Sprecher betonte, dass aktuell geprüft wird, inwiefern die beiden Fälle zusammenhängen. Es wird untersucht, ob es sich um Einzeltaten oder eine gezielte Serie handelt. Die örtlichen Behörden sammeln Zeugenaussagen und werten mögliche Spuren aus, um die Hintergründe der nächtlichen Autobrände aufzuklären.
Die Vorfälle haben in der Gemeinde für Unruhe gesorgt, da solche Brandstiftungen nicht nur materiellen Schaden verursachen, sondern auch eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und bittet Zeugen, sich zu melden, um die Ermittlungen voranzutreiben.



