Emotionale Überraschung bei Bares für Rares: Goldene Chopard-Uhr erzielt hohen Preis
Die beliebte ZDF-Sendung Bares für Rares sorgte am 22. April 2026 erneut für bewegende Momente. Moderator Horst Lichter präsentierte im Pulheimer Walzwerk eine besondere Rarität, die nicht nur materiellen Wert besaß, sondern auch emotionale Reaktionen auslöste.
Ein Schmuckstück mit historischer Bedeutung
Simone und Ernst aus Düsseldorf brachten eine elegante Damen-Armbanduhr der Luxusmarke Chopard mit in die Sendung. Die Uhr, kunstvoll aus massivem Gold gefertigt, stammt nach Einschätzung von Expertin Wendela Horz aus den frühen 1960er-Jahren. Die mitgebrachten Unterlagen deuten darauf hin, dass sie noch vor dem Besitzerwechsel bei Chopard im Jahr 1963 entstanden ist. Damit ist das Stück nicht nur ein luxuriöses Accessoire, sondern auch ein wertvolles Dokument der Schweizer Uhrengeschichte.
Überraschende Wertschätzung
Besonders beeindruckend war das Gewicht der Uhr: 53,8 Gramm reines 750er-Gold. Allein der Materialwert wurde von Expertin Horz auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Unter Berücksichtigung des hohen Goldkurses, der renommierten Marke und des eleganten Designs bewertete sie das Schmuckstück schließlich auf rund 4.400 Euro. Diese Summe überraschte die Verkäufer sichtlich. Ernst, der am Expertentisch saß, wirkte tief gerührt und konnte seine Freude kaum verbergen.
Spannende Verhandlung im Händlerraum
Im Händlerraum sorgte die Chopard-Uhr sofort für Aufmerksamkeit. Die Händler machten zwar deutlich, dass Uhren dieser Art im Weiterverkauf keine einfachen Geschäfte sind, doch es entwickelte sich eine lebhafte Auktion. Schließlich setzte sich Julian Schmitz-Avila mit einem Gebot von 4.150 Euro durch. Für Simone und Ernst war dies ein voller Erfolg. Sie nahmen das Angebot glücklich an und betonten, niemals mit einer so hohen Summe gerechnet zu haben.
Weitere Raritäten der Sendung
Neben dem Highlight präsentierten weitere Teilnehmer interessante Fundstücke:
- Butterfass von Miele (um 1910-1920): Marius aus Delbrück brachte dieses dekorative Sammlerobjekt mit, das Experte Detlev Kümmel auf 50 bis 100 Euro schätzte.
- Künstlerteller-Set von Rosenthal: Kornelia aus Köln zeigte drei limitierte Teller aus den Jahren 1984 bis 1986, die Experte Colmar Schulte-Goltz auf 240 bis 300 Euro bewertete.
- Schmuckbrosche mit Miniaturgemälde: Annette aus Eilte präsentierte eine fein gearbeitete Brosche aus dem späten 19. Jahrhundert, geschätzt auf 450 bis 500 Euro.
- Reservistenkrug und Feldflasche: Michael und Stefan aus Gummersbach stellten diese historischen Stücke vor, die trotz kleiner Schäden auf 450 bis 550 Euro geschätzt wurden.
Die Sendung Bares für Rares beweist einmal mehr, dass hinter scheinbar gewöhnlichen Gegenständen oft außergewöhnliche Geschichten und Werte stecken. Die emotionale Reaktion der Verkäufer unterstreicht, dass es bei solchen Transaktionen nicht nur um Geld, sondern auch um persönliche Erinnerungen und Überraschungen geht.



