Herzogin Meghan nutzt königliche Titel ihrer Kinder für Duftkerzen-Vermarktung
Meghan vermarktet Duftkerzen mit Titeln ihrer Kinder

Herzogin Meghan vermarktet Duftkerzen mit königlichen Titeln ihrer Kinder

Trotz des offenen Bruchs mit dem britischen Königshaus wirbt Herzogin Meghan nun offenbar mit den Titeln ihrer Kinder für neue Lifestyleprodukte. Die Frau von Prinz Harry bringt Duftkerzen heraus, die von ihren Kindern Prinzessin Lilibet und Prinz Archie inspiriert sein sollen. Dies sorgt für erneute Kritik an ihrem Umgang mit dem royalen Status.

Neue Kerzen zum Muttertag mit persönlicher Note

Laut übereinstimmenden Medienberichten erscheinen am 22. April zwei neue Duftkerzen unter Meghans Marke »As ever«. Die Düfte tragen die Namen No. 604 und No. 506, die sich auf die Geburtstage ihrer Tochter Lilibet (4. Juni) und ihres Sohnes Archie (6. Mai) beziehen. In den Produktbeschreibungen werden die Kinder explizit mit ihren königlichen Titeln genannt, was als erstmalige direkte Vermarktung dieser Namen gilt.

Meghan verkauft bereits seit längerem Luxusprodukte wie Erdbeermarmelade für 12 Pfund, Tee für 48 Pfund und Kerzen für 64 Pfund unter ihrem Titel als Herzogin von Sussex. Die neuen Kerzen erweitern dieses Sortiment und zielen auf den Muttertag ab.

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Kritik an der Vermarktung des royalen Status

Die omnipräsente Nutzung königlicher Titel in den Projekten von Meghan und Harry hat bereits in der Vergangenheit für Irritationen gesorgt. Das Paar hatte sich 2020 im Streit mit der Königsfamilie von seinen royalen Pflichten zurückgezogen und lebt seither in Kalifornien. Trotzdem halten sie an ihren Titeln fest, was Meghan mit dem Wunsch begründet, als Familie einen gemeinsamen Namen zu tragen.

Kenner des Königshauses werfen ihr jedoch vor, ohne die Vermarktung des royalen Status nicht leben zu können. Projekte ohne direkte Verbindung zum Königshaus, wie Harrys Polo-Film oder Meghans Podcast »Archetypes«, seien eher gefloppt. Dies unterstreicht die wirtschaftliche Abhängigkeit von der royalen Anbindung.

Hintergrund des Konflikts mit dem Königshaus

Die Beziehung von Prinz Harry und Meghan sorgte seit ihrer Hochzeit 2018 für Schlagzeilen. Der Rückzug von den royalen Pflichten 2020, oft als »Megxit« bezeichnet, führte zu einem zerrütteten Verhältnis, insbesondere zu Prinz William. In einem Interview mit Oprah Winfrey warfen sie dem Königshaus Rassismus und systematischen Rufmord vor.

Seitdem haben sie die Archewell Foundation gegründet und lukrative Medienverträge abgeschlossen, darunter einen Deal mit Netflix über angeblich 100 Millionen US-Dollar. Der Spotify-Vertrag über 20 Millionen Dollar wurde inzwischen aufgelöst. Die aktuelle Duftkerzen-Kampagne zeigt, wie Meghan weiterhin ihren royalen Hintergrund für kommerzielle Zwecke nutzt, trotz der anhaltenden Spannungen.

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