Sekundenschlaf mit fatalen Folgen: TV-Löwe Dümmel schildert Albtraum-Crash
In der aktuellen Ausgabe von Die Höhle der Löwen offenbarten die Investoren ihre schlimmsten Erfahrungen im Straßenverkehr. Während Judith Williams von einem traumatischen Unfall in ihrer Jugend berichtete und Janna Ensthaler erzählte, wie sie ihre zweijährige Tochter aus einem verschlossenen Auto befreien musste, sorgte Ralf Dümmel mit einer besonders dramatischen Geschichte für schockierte Gesichter.
Der Auslöser: Eine lebensrettende Innovation
Den Anstoß für die persönlichen Enthüllungen gab der Pitch der Gründer Bernd Lüke, Stephan Pannhorst und Sylvain Victor. Ihr Produkt Easy Exit Card soll im Notfall Leben retten: Die Karte im Kreditkartenformat kann Autoscheiben blitzschnell zerstören, um Menschen aus Fahrzeugen zu befreien. Dafür wird sie einfach zwischen Scheibe und Türdichtung geschoben, woraufhin das Glas sofort springt. Für 25 Prozent ihrer Firmenanteile fordern die Gründer 100.000 Euro.
Judith Williams' traumatische Jugenderinnerung
Judith Williams erinnerte sich direkt an einen schweren Autounfall, als sie 17 Jahre alt war. Ihr Vater wollte sie damals bei Regen zum Tanzkurs fahren und kam ins Schleudern. „Wir haben uns in der Luft überschlagen und sind auf dem Dach des Autos gelandet“, schilderte die 54-Jährige. Zum Glück kamen sofort Helfer und zogen sie aus dem Fahrzeug.
Janna Ensthalers beklemmende Erfahrung mit ihrer Tochter
Investorin Janna Ensthaler berichtete von einem beängstigenden Vorfall mit ihrer damals zweijährigen Tochter. Das Kind hatte mit dem Autoschlüssel gespielt und sich versehentlich im Wagen eingeschlossen. „Hätte ich die Karte gehabt, hätte ich sie direkt benutzt“, erklärte die 41-Jährige.
Ralf Dümmels Sekundenschlaf-Drama auf der Autobahn
Doch die schockierendste Geschichte kam von Ralf Dümmel. Der 59-Jährige schilderte einen Unfall, der sich vor etwa 20 Jahren ereignete: „Ich bin nachts aus einem Termin gekommen. Sekundenschlaf gehabt, ich bin eingeschlafen. Ich bin bei Tempo 200 auf der Autobahn gegen einen Schwertransporter gefahren.“
Sein Kollege Frank Thelen reagierte fassungslos mit den Worten: „Ach du Scheiße!“ Dümmel erklärte weiter: „Ich bin direkt danach aufgewacht und habe eine Mauer vor mir gesehen. Ich habe wahrscheinlich das Glück gehabt, dass es ein Schwertransporter war. Bei einem Lkw wäre ich wahrscheinlich darunter geraten bei dem Tempo.“
Eingeschlossen im zerstörten Fahrzeug
Durch den heftigen Aufprall war Dümmel in seinem Wagen gefangen. „Ich kam nicht aus dem Auto raus, weil der Rahmen verzogen war. Weder Fenster noch Fahrertür haben sich bewegt. Hochdramatisch“, beschrieb er die Situation. Auf Nachfrage von BILD ergänzte er später: Die Fahrertür ließ sich zwar nicht öffnen, aber über die Beifahrertür konnte er sich trotz schwerer Verletzungen noch selbst befreien.
Schwere Verletzungen und Intensivstation
Der Unfall ereignete sich mitten in der Nacht gegen halb zwei auf dem Autobahn-Mittelstreifen. Nachfolgende Autofahrer hielten sofort an und alarmierten Krankenwagen sowie Notarzt. Dümmel musste zwei Tage auf der Intensivstation verbringen. Die Diagnose lautete: Schwerer Beinbruch und ein blaues Auge vom Airbag.
Ein Deal mit gutem Gefühl
Die Gründer von Easy Exit Card konnten den Unternehmer mit ihrer Idee überzeugen. Am Ende der Sendung tätigte Dümmel den Deal und begründete seine Entscheidung: „Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich das im Auto habe.“ Seine persönliche Erfahrung mit dem lebensgefährlichen Unfall und der schwierigen Befreiung aus dem Fahrzeug machten ihn zum überzeugten Unterstützer der innovativen Nothilfe-Karte.



