WWE-Eigentor: Pat McAfees Auftritt als größter Flop der Wrestling-Geschichte?
WWE-Eigentor: Pat McAfees Auftritt als größter Flop

WWE-Eigentor: Pat McAfees Auftritt als größter Flop der Wrestling-Geschichte?

Die Wrestling-Welt steht nach der jüngsten SmackDown-Ausgabe aus St. Louis unter Schock. Viele Fans bezeichnen die Sendung als das größte Eigentor aller Zeiten in der WWE-Geschichte. BILD versucht, die Hintergründe dieses Debakels zu beleuchten.

Was wirklich hinter den Kulissen geschah

Seit Wochen wurde spekuliert, wer der geheimnisvolle Anrufer von Randy Orton ist. Bei SmackDown wurde das Rätsel gelöst: Es ist der ehemalige WWE-Kommentator Pat McAfee. Er attackierte Cody Rhodes und hielt eine Rede, in der er erklärte, gemeinsam mit Orton die WWE retten zu wollen, da sie seiner Meinung nach langweilig geworden sei.

Die Reaktion der Fans war verheerend. In den vergangenen Jahrzehnten erhielt die WWE selten eine derart negative Resonanz auf eine Sendung. Ein Flop epischen Ausmaßes, der viele Fragen aufwirft.

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Die Rolle von Pat McAfee und wirtschaftlicher Druck

Pat McAfee bringt zwar Mainstream-Reichweite durch seine ESPN-Show, doch sein plötzlicher Auftritt als Bösewicht ergibt inhaltlich wenig Sinn. Er hat keine Geschichte mit Cody Rhodes oder Randy Orton, und warum sollte Orton, ein WWE-Veteran, auf einen ehemaligen Punter hören?

Hintergrund könnte der wirtschaftliche Druck sein. Die Ticketverkäufe für WrestleMania in Las Vegas liegen zwei Wochen vor der Show etwa 18 Prozent unter dem Vorjahr. Soll McAfee als Tickettreiber fungieren? Reichweite allein garantiert jedoch keine Ticketverkäufe.

Machtkämpfe zwischen WWE und TKO

Gerüchte über eine Einmischung von TKO, dem Besitzer der WWE, machen die Runde. TKO-Präsident Ari Emanuel, der auch Manager von Pat McAfee ist, soll angeblich die treibende Kraft hinter dem Auftritt gewesen sein. Dies wirft Fragen zur Macht von WWE-Chef Triple H auf, der eigentlich die Fans versteht.

Konnte Triple H sich intern nicht gegen Emanuel durchsetzen? Cody Rhodes’ spontaner Auftritt am Ende der Show, bei dem er McAfee heftig kritisierte, wirkt wie Schadensbegrenzung. Er verglich die Situation mit einer 30 Jahre alten Storyline, was die Absurdität unterstreicht.

Chaos und fehlende Logik

Die gesamte Situation wirkt panisch. Neben den schwachen Ticketverkäufen gibt es Chaos um WrestleMania 2026, mit Planänderungen von New Orleans zu Las Vegas. McAfees Promo, in der er das eigene Produkt schlechtredet, während die WWE wirtschaftlich stark dasteht, verstärkt den Eindruck von Inkonsistenz.

Hinzu kommt, dass Orton nie Teil der Attitude Era war, auf die McAfee anspielte, und der Auftritt in Ortons Heimatstadt St. Louis die Logik des Segments komplett kippte. Fans jubelten, während ihnen erklärt wurde, wie schlecht die WWE sei.

Fazit: Ein Rätsel bleibt

Am Ende entsteht der Eindruck eines chaotischen Konstrukts aus Mainstream-Namen, wirtschaftlichem Druck und möglichen Machtkämpfen. Die einzige Erklärung, die Triple H nicht schlecht dastehen lässt, wäre ein Eingriff von TKO. Doch dies würde einen Machtkampf bedeuten, den niemand will. Ob die WWE auf den Schaden reagiert, bleibt abzuwarten.

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