Neues Haus der Diakonie in Waren: Vom Kindergarten zum sozialen Anlaufpunkt
In der Goethestraße 11 in Waren hat ein bedeutender Wandel stattgefunden: Wo einst die Kita Kleine Strolche beheimatet war, öffnet nun das neu eingeweihte Haus der Diakonie seine Türen. Diese Einrichtung dient als zentraler Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen und bietet umfassende Beratungsdienste an.
17.000 Euro Spende vom Leserhilfswerk Nordkurier
Bei der feierlichen Eröffnung am Dienstagnachmittag überreichte Winfried Colberg, Kassenwart und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Leserhilfswerk Nordkurier, einen symbolischen Spendencheck in Höhe von 17.000 Euro an Claudia Schwemer von der Diakonie Mecklenburgische Seenplatte. Die Spenden stammen direkt von den Lesern des Nordkurier, betonte Colberg und unterstrich damit die breite Unterstützung aus der Bevölkerung.
Vielfältige Beratungsangebote für Bedürftige
Das Haus der Diakonie richtet sich speziell an Personen, die in Krisensituationen Hilfe benötigen. Zu den Kernangeboten zählen:
- Beratung für Betroffene von häuslicher Gewalt
- Unterstützung für Frauen mit Schwangerschaftskonflikten
- Allgemeine soziale Beratung in verschiedenen Lebensfragen
Umbau und zukünftige Erweiterung
Seit 1993 ist die Diakonie Träger des Gebäudes. Nachdem die Kita mehrere Jahre genutzt wurde, erfolgte ein umfangreicher Umbau, um die neuen Funktionen zu realisieren. Aktuell wird das Erdgeschoss für Beratungszwecke und als Begegnungsstätte genutzt. In Kürze ist geplant, auch das Obergeschoss einzurichten, um das Hilfsangebot weiter auszubauen und noch mehr Menschen in der Region zu erreichen.
Die Eröffnung markiert einen wichtigen Schritt in der sozialen Infrastruktur von Waren, indem sie einen sicheren Ort für Beratung und Unterstützung schafft, der von der Gemeinschaft getragen wird.



