Brüssow setzt auf Jugend: Über 30 Baugrundstücke für zukünftige Familien
In der idyllischen Kleinstadt Brüssow in der Uckermark rollen möglicherweise noch in diesem Jahr die ersten Bagger. Bürgermeister Torsten Eich von der CDU hat ein ehrgeiziges Ziel: Er möchte die Jugend dazu bewegen, in ihrer Heimat zu bleiben und hier Familien zu gründen. Dafür stellt die Gemeinde mehr als 30 neue Baugrundstücke sowohl in Brüssow selbst als auch im Ortsteil Menkin zur Verfügung.
Infrastruktur als Schlüssel zum Erfolg
Torsten Eich ist überzeugt, dass Brüssow bereits alle wichtigen Voraussetzungen für ein attraktives Familienleben bietet. Schule, Kita, Hort, Jugendklub, Bibliothek, See, Kino, Supermarkt, Gaststätte und diverse Sportvereine sind vorhanden und bilden ein solides Fundament. Ein besonderes Highlight: Das erste Schuljahr ist in Brüssow komplett kostenfrei. Die Kommune übernimmt sowohl die Kosten für das Essen als auch für die Unterrichtsmaterialien, was eine deutliche Entlastung für junge Familien darstellt.
„Wir wollen den jungen Leuten aus dem Ort eine Perspektive geben und signalisieren: Wenn ihr hierbleiben wollt, dann gern! Gründet hier eure Familien. Für die Rahmenbedingungen sorgen wir“, betont der Bürgermeister mit Nachdruck. Diese Worte unterstreichen das Engagement der Stadtverwaltung, die Abwanderung zu stoppen und stattdessen auf Wachstum durch Ansiedlung zu setzen.
Investitionen in Lebensqualität und Freizeit
Damit das Freizeitleben in Brüssow noch reizvoller wird, laufen demnächst drei bedeutende Bauprojekte an. Die Freilichtbühne, die Badestelle und der Ausguck werden in den kommenden Monaten umfassend saniert und modernisiert. Für diese Vorhaben fließen insgesamt 659.000 Euro, die dazu beitragen sollen, die nördlichste Kleinstadt Brandenburgs noch lebenswerter zu gestalten.
Matthias Werth, der langjährige Amtsausschussvorsitzende, ergänzt, dass auch das Stadtbild von verschiedenen Straßenbauprojekten profitiert. „Hier lässt es sich gut leben“, resümiert er und verweist auf die kontinuierlichen Verbesserungen, die Brüssow zu einem attraktiven Wohnort machen.
Vorsorge für alle Lebensphasen
Die Planungen in Brüssow beschränken sich nicht nur auf junge Familien. Mit dem „Haus am See“ verfügt die Stadt über eine moderne Seniorenwohnstätte, die allen Ansprüchen gerecht wird. Diese Einrichtung ermöglicht es älteren Bürgern, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben und muss nicht wegziehen. Somit schafft Brüssow ein durchgängiges Konzept, das alle Generationen im Blick hat und langfristige Bindungen an den Heimatort fördert.
Die Kombination aus verfügbaren Baugrundstücken, einer gut ausgebauten Infrastruktur, attraktiven Freizeitangeboten und einer altersgerechten Versorgung macht Brüssow zu einem vielversprechenden Modell für ländliche Entwicklung. Bürgermeister Torsten Eich und sein Team setzen damit ein deutliches Zeichen gegen die Landflucht und für eine lebendige Zukunft in der Uckermark.



