Rostocks Toitenwinkler Stern erhält umfassende Neugestaltung bis 2027
Toitenwinkler Stern in Rostock wird bis 2027 umgestaltet

Rostocks Toitenwinkler Stern wird bis 2027 grundlegend umgestaltet

Die Hansestadt Rostock startet ein bedeutendes Stadtentwicklungsprojekt im Nordosten der Stadt. Der charakteristische Toitenwinkler Stern, ein zentraler Platz mit sternförmiger Pflasterung und Brunnen, erhält ab Ende dieses Jahres eine umfassende Neugestaltung. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Fördermittel ermöglichen Modernisierung des Begegnungsortes

Die notwendigen finanziellen Mittel für das ambitionierte Vorhaben sind nun gesichert. Rostock hat den Fördermittelbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhalten, der eine Unterstützung von 450.000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt vorsieht. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,42 Millionen Euro.

Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Linke) betont die Bedeutung des Vorhabens: „Dies ist ein bedeutender Schritt für die nachhaltige Entwicklung des Stadtteils im Rostocker Nordosten.“ Das Projekt stehe beispielhaft für eine moderne Stadtentwicklung, die soziale Begegnung, ökologische Aspekte und wirtschaftliche Nutzung miteinander verbinde.

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Attraktivitätssteigerung mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Die geplante Umgestaltung verfolgt mehrere zentrale Ziele:

  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch neue Sitz- und Aufenthaltsbereiche
  • Mehr Grünflächen und klimafreundliche Gestaltungselemente
  • Barrierefreie Zugänglichkeit des gesamten Platzes
  • Erhalt und Integration des bestehenden Brunnens und Bachlaufs
  • Verkehrsberuhigung und erhöhte Verkehrssicherheit
  • Moderne, insektenfreundliche Beleuchtung

MV-Bauminister Christian Pegel (SPD) unterstreicht die vielfältigen Vorteile: „Die Neugestaltung verbessert nicht nur das Lebensumfeld der Anwohner, sondern kommt auch den anliegenden Gewerbetreibenden zugute, insbesondere der Gastronomie sowie den Veranstaltern von Festen und Märkten.“

Herausforderungen bei der Planung

Oliver Buchholz, Geschäftsführer der mit dem Projekt beauftragten Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), erklärt die komplexe Planungsphase: „Eine Herausforderung bestand darin, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und diese mit den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für anliegende Gewerbetreibende und Einwohnende in Einklang zu bringen.“

Besonders wichtig war den Verantwortlichen die Einbeziehung der Bürgerwünsche. Oberbürgermeisterin Kröger hebt hervor: „Die Ideen und Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner sind als wichtige Impulse wahrgenommen worden und maßgeblich in die Planung eingeflossen.“

Der Toitenwinkler Stern war einst ein lebendiger Treffpunkt für Anwohner und Gewerbetreibende. Durch die nun geplante Modernisierung soll der Platz wieder zu einem attraktiven Ort der Begegnung werden, der den heutigen Anforderungen an städtische Lebensqualität entspricht.

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