Der Bollerwagen klappert über den Asphalt, das erste Bier zischt – und am Ende ist der Pegel doch höher als geplant. Was als feuchtfröhlicher Vatertag beginnt, endet am Morgen danach oft mit dröhnendem Schädel, flauem Magen und wackligem Kreislauf. Das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Tricks kommen Sie deutlich besser durch den Feiertag.
Volle Grundlage statt leerer Magen
Wer nüchtern loszieht, riskiert einen heftigeren Kater. Bier und Schnaps schießen schneller ins Blut, der Alkoholspiegel steigt rasant, und der Kater ist fast vorprogrammiert. Deshalb gilt: erst essen, dann trinken. Fettiges und Kohlenhydrate sind in diesem Fall keine Sünde, sondern eine solide Grundlage. Sie bremsen den Alkohol im Körper aus, sorgen dafür, dass der Pegel langsamer steigt.
Finger weg von Zucker-Fallen
Vorsicht vor süßen Mixgetränken, Sekt oder stark kohlensäurehaltigem Alkohol. Sie gehen schneller ins Blut, als vielen lieb ist. Man fühlt sich locker – und ist dann deutlich schneller betrunken. Auch die Getränke ständig zu wechseln, bekommt dem Körper nicht. Besser bei einer Sorte bleiben und auf Qualität statt Billigfusel setzen.
Ohne Qualm mehr Kontrolle
Die Zigarette zwischendurch trügt. Wer raucht, fühlt sich oft wacher und weniger betrunken, als er tatsächlich ist. Genau das wird zum Problem. Viele unterschätzen ihren Alkoholpegel und greifen häufiger zum Glas. Also lieber auf die eine oder andere Kippe verzichten.
Schlaf ist Ihr bester Kumpel
Wer schon müde in den Vatertag startet, hat schlechte Karten. Ein ausgeruhter Körper baut Alkohol effizienter ab und steckt Belastungen besser weg. Deshalb gilt: Nicht nur nach der Feier ausschlafen, sondern vor allem in den Tagen davor für Erholung sorgen.
Wasser marsch – nach JEDEM Drink
Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit – das ist einer der Hauptgründe für Kopfschmerzen am nächsten Tag. Deshalb: nach jedem Drink ein Glas Wasser. Das füllt die Speicher wieder auf und sorgt ganz nebenbei dafür, dass automatisch weniger Alkohol im Glas landet.
Kater da? SO werden Sie ihn los
- Viel trinken! Wasser füllt leere Speicher – hilft gegen den fiesen Nachdurst.
- Deftiges frühstücken: Eier, Gurken, Brühe & Co. bringen Mineralstoffe zurück.
- Bei Übelkeit: Brot mit Käse – sanft, aber effektiv.
- Konterbier? Vergessen Sie’s! Mythos! Ein weiteres alkoholisches Getränk verschiebt die Beschwerden nur und belastet den Körper zusätzlich.
- Ingwer beruhigt den Magen und hilft gegen Übelkeit. Pfefferminzöl, auf Stirn und Schläfen aufgetragen, wirkt kühlend und entspannend – ideal bei Spannungskopfschmerzen.
- Kalte Dusche statt Schaumbad! Bringt den Kreislauf auf Touren und vertreibt den Nebel im Kopf.
Fazit
Vatertag ja – Kater nein. Wer clever feiert, hat am nächsten Morgen noch was vom Feiertag.



