Gemeinsam für ein sauberes Aschersleben: Bürgeraktion mit medialer Begleitung
In einer bemerkenswerten Gemeinschaftsaktion haben Ascherslebener Schüler und Senioren verschiedene Orte in ihrer Stadt gründlich gereinigt. Der Einsatz konzentrierte sich auf die Eine, die Augustapromenade und die Herrenbreite. Organisiert wurde die Initiative durch die Aschersleber Kulturanstalt in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Verschönerungsverein und dem Bauwirtschaftshof.
MDR-Drehteam dokumentiert den Bürgereinsatz
Ein professionelles Kamerateam des Mitteldeutschen Rundfunks begleitete die gesamte Aktion für das Format „Mitmachen statt meckern“. Die Dokumentation zeigt, wie engagierte Bürger selbst Hand anlegen, anstatt sich nur über Missstände zu beschweren. Der genaue Ausstrahlungstermin des Beitrags wird noch bekannt gegeben.
Schüler befreien die Eine von Unrat
Besonders aktiv zeigten sich die Achtklässler der Adam-Olearius-Schule unter Leitung ihrer Lehrerin Anja Brade. Ausgerüstet mit Gummistiefeln stiegen sie am Mittwochvormittag in die Eine am Dr.-Wilhelm-Külz-Platz und entfernten zahlreiche Gegenstände aus dem Fluss. „Es war ein kleiner Glücksmoment, zu sehen, dass das Wasser jetzt wieder besser fließt“, berichtete die Schülerin Tanja Refert nach der erfolgreichen Reinigung.
Zu den Fundstücken gehörten:
- Ein alter Türrahmen
- Zahlreiche leere Glasflaschen
- Ein großer Haufen Äste und Zweige
Neben dem sichtbaren Erfolg für die Umwelt betonte Refert auch den positiven Effekt auf das Klassenklima: „Für die Teamdynamik in der Klasse war die Aufräumaktion sicher gut.“
Sorgfältige Reinigung historischer Denkmäler
Parallel zur Flussreinigung kümmerten sich andere Teilnehmer um die Pflege historischer Stätten. Moritz Bodewei und Matteo Raasch reinigten mit besonderer Sorgfalt die Büste von Johann Daniel Ramdohr in der Augustapromenade. Mit Zahnbürsten entfernten sie vorsichtig Verschmutzungen, um das Denkmal zu erhalten.
Diese Bürgeraktion zeigt eindrucksvoll, wie gemeinsames Engagement das Stadtbild verbessern und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl stärken kann. Die Teilnehmer demonstrieren mit ihrer Arbeit, dass aktive Mitgestaltung oft mehr bewirkt als passive Kritik.



