Schwerer Lkw-Unfall auf A30 bei Osnabrück führt zu voller Sperrung
Nach einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Sattelzugmaschinen ist die Autobahn 30 bei Osnabrück in Richtung Niederlande seit dem Vormittag vollständig gesperrt. Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Sutthausen und Hellern, beides Stadtteile von Osnabrück, und hat zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt.
Zwei Lkw kollidieren im stockenden Verkehr
Nach Angaben der Polizei waren zwei Sattelzugmaschinen im stockenden Verkehr unterwegs, als es zur Kollision kam. Ein Lastwagen bewegte sich mit Schrittgeschwindigkeit, als ein nachfolgender Lkw mit deutlich höherer Geschwindigkeit auf diesen auffuhr. Der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des vorderen Lastwagens blieb hingegen unverletzt.
Stau von vier bis sechs Kilometern und überlastete Nebenstraßen
Die Autobahn wurde in Richtung Niederlande voll gesperrt, der Verkehr wird an der Anschlussstelle Sutthausen abgeleitet. Nach Informationen der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen hat sich ein Stau von vier bis sechs Kilometern Länge gebildet. Die Nebenstrecken sind stark überlastet, da viele Autofahrer versuchen, den gesperrten Bereich zu umfahren. Auch der Verkehr im benachbarten Nordrhein-Westfalen ist durch den Unfall nahe der Landesgrenze betroffen.
Bergungsarbeiten dauern voraussichtlich bis zum späten Mittag
Die Sperrung der A30 dauert wegen der notwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten weiter an. Laut Polizei soll sie voraussichtlich am späten Mittag aufgehoben werden. Autofahrer werden gebeten, bis dahin Geduld mitzubringen und den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. Die Verkehrsbehörden empfehlen, alternative Routen zu nutzen und sich auf längere Fahrzeiten einzustellen.
Die genaue Unfallursache wird derzeit von der Polizei untersucht. Es wird vermutet, dass die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge im stockenden Verkehr eine wesentliche Rolle gespielt haben könnten. Weitere Details werden im Laufe der Ermittlungen erwartet.



