A671-Brücke bei Hochheim: Neue Schäden verzögern Freigabe bis Anfang Juni
A671-Brücke: Neue Schäden, Sperrung bis Juni verlängert

A671-Brücke bei Hochheim: Sperrung bis Anfang Juni verlängert

Für Pendler auf der A671 bei Hochheim am Main gibt es eine unerfreuliche Nachricht: Die Vollsperrung der 916 Meter langen Mainbrücke wird deutlich länger andauern als ursprünglich geplant. Statt Ende April wird die Brücke nun erst Anfang Juni wieder für den Verkehr freigegeben. Grund für die Verzögerung sind neu entdeckte Schäden an der Brückenkonstruktion, die während der laufenden Arbeiten festgestellt wurden.

Unerwartete Schäden erfordern zusätzliche Instandsetzung

Ursprünglich sollten lediglich die Fahrbahnübergänge der Brücke ausgetauscht werden. Doch die Bauarbeiter stießen auf weitere, bisher unbekannte Schäden an der tragenden Konstruktion, die nun dringend repariert werden müssen. Die Autobahn GmbH des Bundes bestätigte diese Entwicklung und kündigte an, dass die großräumigen Umleitungen zwischen den Anschlussstellen Hochheim-Süd und Gustavsburg weiterhin bestehen bleiben.

Komplexe Umleitungsstrecken für Pendler

Für Autofahrer bedeutet dies weiterhin erhebliche Umwege:

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  • Richtung Darmstadt: Ab dem Schiersteiner Kreuz über A643 Richtung Mainz, dann A60 und A67
  • Richtung Frankfurt: Ab dem Wiesbadener Kreuz über A3 Richtung Würzburg, dann A67 und A66
  • Richtung Wiesbaden: Ab dem Rüsselsheimer Dreieck über A3 Richtung Köln, dann A60 und A643

Zusätzliche Behinderungen am Rüsselsheimer Dreieck

Die Situation wird zusätzlich erschwert durch eine neue Baustelle im Umleitungsbereich. Vom 27. April bis zum 26. Mai ist die Verbindungsrampe von der A60 aus Mainz zur A67 Richtung Darmstadt am Rüsselsheimer Dreieck nur noch auf einem verengten Fahrstreifen befahrbar. Dies führt zu weiteren Verkehrsbehinderungen für Pendler, die bereits die Umleitungsstrecken nutzen müssen.

Die Autobahn GmbH des Bundes betont, dass die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer oberste Priorität habe und die zusätzlichen Instandsetzungsarbeiten notwendig seien, um die langfristige Stabilität der Brücke zu gewährleisten. Pendler werden gebeten, sich auf die verlängerte Sperrung einzustellen und alternative Routen zu planen.

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