Schwerer Auffahrunfall auf A94: Zwei Menschen in Lebensgefahr, sechsstündige Vollsperrung
A94: Schwerer Unfall mit zwei Lebensgefährlichen, sechs Stunden gesperrt

Schwerer Auffahrunfall auf der A94: Zwei Menschen ringen mit dem Tod

Bei einem heftigen Verkehrsunfall auf der Autobahn 94 in Richtung München sind am Montagmorgen vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Die Polizei rechnet nach eigenen Angaben mit dem Ableben der beiden Schwerverletzten. Der Unfall ereignete sich im beginnenden Berufsverkehr und führte zu einer etwa sechsstündigen Vollsperrung der Strecke.

Unfallhergang und Beteiligte

Gegen 7.30 Uhr fuhr ein 35-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Mühldorf aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf das Ende eines Staus auf. Dabei kollidierte er mit dem Pkw eines 25-Jährigen aus dem Raum Mühldorf. Durch den heftigen Aufprall wurde dieses Fahrzeug auf einen vor ihm stehenden Wagen eines 32-Jährigen aus Mühldorf geschoben, der wiederum mit einem Pkw einer 35-jährigen Frau aus Ebersberg zusammenstieß. In ihrem Auto saß ein 38-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Ebersberg.

Verletzte und Rettungseinsatz

Insgesamt wurden vier Personen bei dem Unfall verletzt. Zwei Menschen erlitten lebensgefährliche Verletzungen, zwei weitere wurden leicht verletzt. Alle Verletzten wurden umgehend in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Die Polizei äußerte sich am Nachmittag besorgt über den Zustand der Schwerverletzten und erklärte, mit ihrem Ableben rechnen zu müssen.

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Fahrzeuge und Sachschaden

Alle vier am Unfall beteiligten Fahrzeuge – der Lkw und drei Pkw – waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle geborgen werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt 120.000 Euro. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der Schwere des Unfalls und der Lage auf der Autobahn als aufwendig.

Sechsstündige Vollsperrung und Verkehrsumleitung

Die Autobahn 94 war zwischen den Anschlussstellen Hohenlinden und Forstinning im Landkreis Ebersberg für etwa sechs Stunden vollständig gesperrt. Zur Absicherung der Unfallstelle, Säuberung der Fahrbahn und Einrichtung von Umleitungen waren die Autobahnmeisterei Isental sowie die Feuerwehren Forstinning, Anzing und Pastetten im Einsatz. Der Verkehr wurde an der Abfahrt Hohenlinden abgeleitet, was zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr führte.

Polizeiliche Ermittlungen

Die genaue Ursache des Unfalls ist laut Polizei noch ungeklärt. Ermittlungen laufen, um zu klären, warum der Lkw-Fahrer ungebremst auffuhr. Zeugen werden gebeten, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Die Sperrung wurde erst aufgehoben, nachdem alle Spuren beseitigt und die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.

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