Die Gierseilfähre zwischen Elster und Wartenburg im Landkreis Wittenberg ist nach einem Seilriss am Samstag vorerst außer Betrieb. Das Seil war während der Überfahrt gerissen, sodass die Fähre mit Passagieren und drei Pkw an Bord rund 400 Meter elbabwärts trieb, bevor der Fährführer den Anker setzen konnte.
Ursachenermittlung läuft
Die Polizei untersucht die Ursache des Vorfalls. Nach Angaben des Wasserschutzpolizeireviers Magdeburg könne menschliches Versagen ausgeschlossen werden. Stattdessen wird vermutet, dass das Seil durch äußere Einflüsse wie Eisgang im Winter beschädigt wurde. Fähren würden grundsätzlich jährlich gewartet, dennoch sei eine vorherige Schädigung nicht auszuschließen.
Rettungseinsatz der Feuerwehr
Die Feuerwehr und der Katastrophenschutz brachten die fünf Passagiere und die Besatzung unverletzt an Land. Die Fähre selbst wurde geborgen. Der Schiffsverkehr auf der Elbe war für vier Stunden beeinträchtigt.
Eine Gierseilfähre nutzt die Strömung des Flusses zur Fortbewegung und ist an einem langen Seil befestigt. Der Betrieb bleibt bis zur Klärung der Ursache und Reparatur des Seils ausgesetzt.



