Fahrpreisanpassung im Verkehrsverbund Mittelsachsen ab April
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) kündigt eine Preiserhöhung für zahlreiche Fahrscheine im öffentlichen Nahverkehr an, die zum 1. April 2026 in Kraft tritt. Die Anpassung betrifft die Tarifprodukte im Durchschnitt um 2,4 Prozent, wie der Verkehrsverbund in einer aktuellen Mitteilung bekannt gab.
Details zur Preiserhöhung
Konkret steigt der Preis für eine Einzelfahrt innerhalb einer Tarifzone von bisher 3,20 Euro auf künftig 3,30 Euro, was einer Erhöhung von 10 Cent entspricht. Der VMS begründet diesen Schritt mit gestiegenen Kosten in verschiedenen Bereichen, insbesondere für Personal und Material. Die Entscheidung zur Preisanpassung wurde bereits im November von der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds beschlossen.
Abo-Kunden größtenteils nicht betroffen
Für viele Nutzer von Abonnement-Tickets bleibt der Fahrpreis jedoch unverändert. Davon profitieren unter anderem Inhaber des Deutschland-Tickets, des Bildungstickets und des Senioren-Tickets. Auch Abo-Monatskarten der Preisstufe 1 sind von der Erhöhung ausgenommen. Laut Angaben des Verkehrsverbunds nutzen etwa 75 Prozent der Fahrgäste Abonnements, sodass die Mehrheit der Kunden von der Preiserhöhung nicht betroffen ist.
Verkehrsgebiet des VMS
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen deckt ein umfangreiches Gebiet in Sachsen ab, das die Landkreise Zwickau, Mittelsachsen und Erzgebirge sowie die Stadt Chemnitz umfasst. Der VMS sorgt damit für die Vernetzung des öffentlichen Personennahverkehrs in dieser Region und bietet zahlreiche Verbindungen mit Bussen und Bahnen an.
Die Preisanpassung erfolgt im Rahmen der regelmäßigen Tarifüberprüfungen, um die Qualität und Verfügbarkeit der Nahverkehrsangebote langfristig sicherzustellen. Der VMS betont, dass trotz der Erhöhung für Einzelfahrscheine die meisten Kunden durch ihre Abonnements weiterhin von stabilen Preisen profitieren können.



