Fahrschul-Bus stürzt in Seine bei Paris – vier Insassen gerettet
Fahrschul-Bus stürzt in Seine – vier Insassen gerettet

Juvisy-sur-Orge (Frankreich) – Bei einer Ausbildungsfahrt nahe der französischen Hauptstadt kam es zu einem spektakulären Unfall: Ein Fahrschul-Bus stürzte in die Seine und versank vollständig. Glück im Unglück: Alle vier Insassen konnten von aufmerksamen Zeugen gerettet werden, niemand wurde verletzt.

Bergung unter großer Beteiligung

Am späten Donnerstagmittag wurde der Bus in Juvisy-sur-Orge, rund 25 Kilometer südlich von Paris, aus dem Fluss gehoben. Zahlreiche Schaulustige verfolgten den Einsatz, bei dem 16 Feuerwehrfahrzeuge, 34 Feuerwehrleute und 60 Polizisten im Einsatz waren. Der Bus war zuvor von der Straße abgekommen, gegen ein geparktes Auto geprallt und in die Seine gestürzt. Nur das Dach ragte noch aus dem Wasser.

Fahrfehler als Unfallursache?

Nach Informationen der Zeitung Le Parisien unterlief dem Fahrschüler offenbar ein Fahrfehler, nachdem er den Bahnhof verlassen hatte. Er besaß bereits den erforderlichen Führerschein der Klasse D. Der Bus war auf einer Ausbildungsfahrt mit Passagieren unterwegs, wie die Gewerkschaft bestätigte. Neben dem Fahrschüler befanden sich der Fahrlehrer und zwei Fahrgäste an Bord.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ruderclub als Lebensretter

Augenzeugen berichteten, dass Mitglieder eines Ruderclubs auf der Seine trainierten und den Unfall beobachteten. Sie eilten sofort zur Unglücksstelle und retteten alle vier Insassen aus dem Wasser. Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt, Alkohol und Drogen waren nicht im Spiel. Das Nahverkehrsunternehmen Île-de-France Mobilités forderte den Betreiber Keolis auf, eine interne Untersuchung einzuleiten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration