Fernwärme-Ausbau in Parchim: Pestalozziweg wird bis Juni 2026 zur Baustelle
In Parchim steht ein bedeutender Infrastruktureingriff bevor, der den Alltag der Anwohner vorübergehend verändern wird. Ab dem 27. April 2026 startet der nächste Bauabschnitt zur Erweiterung des Fernwärmenetzes, wobei der Pestalozziweg zur Baustelle wird. Die Maßnahme dient dazu, Mehrfamilienhäuser an das Fernwärmenetz anzuschließen und ist in zwei Bauabschnitte unterteilt, die den Weg zwischen Bergstraße und Ostring betreffen.
Zeitplan und Sperrungen
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 30. Juni 2026 andauern, wobei der Pestalozziweg in dieser Zeit gesperrt bleibt. Die Stadtverwaltung hat einen detaillierten Ablaufplan für die Arbeiten bekannt gegeben:
- Im ersten Bauabschnitt konzentrieren sich die Arbeiten auf den Bereich zwischen dem Festplatz und der Kindertagesstätte „Baumwichtel“. Während dieser Phase bleibt die Kita über den Ostring erreichbar.
- Im zweiten Bauabschnitt folgt der Ausbau vom Kindergarten in Richtung Ostring. Dann sind die Kindertagesstätte und die angrenzenden Häuser über die Bergstraße vom Festplatz aus zugänglich.
Auswirkungen auf den Verkehr und die Anwohner
Die Zufahrt zum Pestalozziweg wird zunächst über den Ostring ermöglicht, um die Mobilität so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Die Stadtverwaltung betont, dass während der Bauzeit die Gehwege größtenteils passierbar bleiben sollen. Zudem werden Rettungswege und eine geregelte Müllentsorgung sichergestellt, um die Belastungen für die Anwohner zu minimieren.
Der Fernwärme-Ausbau ist Teil einer langfristigen Strategie zur Modernisierung der Energieinfrastruktur in Parchim. Durch die Anbindung der Mehrfamilienhäuser an das Fernwärmenetz sollen Effizienz und Nachhaltigkeit gesteigert werden, was langfristig zu einer Reduzierung der Energiekosten und einem geringeren ökologischen Fußabdruck beitragen kann.
Die Baustelle im Pestalozziweg erfordert von den Bewohnern Geduld und Flexibilität, da Umwege und temporäre Einschränkungen unvermeidbar sind. Die Stadtverwaltung appelliert an die Bevölkerung, die Bauarbeiten als notwendigen Schritt für eine zukunftsfähige Energieversorgung zu betrachten und bittet um Verständnis für die vorübergehenden Unannehmlichkeiten.



