Malchiner Turnplatz: Landesstraße soll Freitag nach Sperrung wieder freigegeben werden
Die seit Anfang März gesperrte Landesstraße im Bereich des Malchiner Turnplatzes soll am Freitag, den 24. April, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Dies teilte die Stadtverwaltung Malchin mit. Die Bauarbeiten an der wichtigen Verkehrsader sind demnach so gut wie abgeschlossen, nachdem am Dienstag die letzte Asphaltschicht aufgetragen wurde.
Abschluss der Bauarbeiten und provisorische Lösungen
Bis zur vollständigen Freigabe bleibt die gesamte Baustrecke weiterhin voll gesperrt. Davon betroffen ist auch die reguläre Zufahrt zum örtlichen Rewe-Markt. Für die Dauer der Sperrung wurde eine provisorische Zufahrt für Pkw über die Lindenstraße eingerichtet, um den Zugang zum Supermarkt zu gewährleisten.
Während einer Winterpause war die nun erneuerte Fahrbahn bereits vorübergehend befahrbar. Die offizielle Umleitung für den Durchgangsverkehr führt jedoch weiterhin über Stavenhagen (B 104), Jürgenstorf (B 194) bis Faulenrost (L 203) und in umgekehrter Richtung.
Probleme durch Schleichverkehr in der Deipwohrenstrat
Viele Autofahrer wichen während der Bauphase auf eine Abkürzung über die enge Malchiner Deipwohrenstrat aus. Dies hatte schwerwiegende Folgen: Die Bankette und teilweise auch der Gehweg wurden durch den intensiven Verkehr völlig zerstört.
Auf finanzielle Unterstützung für die notwendigen Reparaturarbeiten kann die Stadt Malchin allerdings nicht hoffen. Das Rathaus verweist auf ein Schreiben des Schweriner Wirtschafts- und Verkehrsministeriums, das klarstellt, dass es derzeit keine gesetzliche Grundlage für eine „Entschädigung für die durch sogenannte Schleichverkehre verursachten Straßenschäden“ gibt.
Instandsetzung durch den Stadtbauhof
Nach Abschluss der Arbeiten im Kreuzungsbereich Lindenstraße/Turnplatz soll der städtische Bauhof die beschädigten Bankette in der Deipwohrenstrat wieder instand setzen. Damit hofft die Stadt, die Verkehrssituation für Anwohner und Verkehrsteilnehmer nach der langen Bauphase endlich zu normalisieren.
Die Anwohner der Deipwohrenstrat, die wochenlang unter dem heimlichen Umleitungsverkehr litten, können nun aufatmen. Die enge Straße diente als inoffizielle Umfahrung der Baustelle, was zu erheblichen Schäden an der Infrastruktur führte.



