Verdi-Streik im Harz: Busse und Bahnen stehen still am 29. April
Verdi-Streik im Harz: Busse und Bahnen am 29. April still

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Mittwoch, den 29. April, zu einem ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr im Norden Sachsen-Anhalts aufgerufen. Dies betrifft insbesondere den Landkreis Harz, wo die Busse der Harzer Verkehrsbetriebe (HVB) sowie die Straßenbahnen und Busse der Halberstädter Verkehrsgesellschaft (HVG) stillstehen werden.

Hintergrund des Tarifstreits

Bereits im März hatte es zwei Tage lang Warnstreiks gegeben. Nun will Verdi mit dem erneuten Ausstand den Druck im laufenden Tarifstreit erhöhen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Nahverkehr. Die Arbeitgeber haben bisher kein ausreichendes Angebot vorgelegt, weshalb die Gewerkschaft zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen greift.

Auswirkungen auf Fahrgäste

Der ganztägige Warnstreik wird vor allem Schüler und Berufspendler treffen, die auf Busse und Bahnen angewiesen sind. Die Harzer Verkehrsbetriebe und die Halberstädter Verkehrsgesellschaft haben bereits angekündigt, dass am Streiktag keine Fahrzeuge eingesetzt werden. Fahrgäste müssen sich auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen und sollten alternative Transportmöglichkeiten wie Fahrgemeinschaften oder das Fahrrad nutzen.

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Betroffene Linien und Regionen

Im gesamten Landkreis Harz fallen die Busse der HVB aus. Auch die Straßenbahnen und Busse der HVG in und um Halberstadt werden nicht verkehren. Reisende, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, sollten sich rechtzeitig informieren und Alternativen suchen. Die Verkehrsbetriebe empfehlen, die aktuellen Informationen auf ihren Internetseiten zu verfolgen.

Reaktionen und Ausblick

Verdi hat angekündigt, den Streik bei Bedarf zu verlängern, falls die Arbeitgeber nicht auf die Forderungen eingehen. Die Arbeitgeberseite zeigt sich bisher wenig kompromissbereit. Es bleibt abzuwarten, ob es in den nächsten Tagen zu weiteren Verhandlungen kommt. Für die Fahrgäste bedeutet dies vorerst eine ungewisse Situation.

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