Wildunfälle in Mansfeld-Südharz: Polizei registriert Rekordzahl
Wildunfälle in Mansfeld-Südharz: Rekordzahl

Autofahrer in Mansfeld-Südharz müssen derzeit verstärkt mit Wildwechsel rechnen. Die Polizei hat am vergangenen Wochenende eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Wildunfällen registriert. Fast im Minutentakt kam es in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag zu Zusammenstößen mit Rehen. Die Unfälle verteilten sich quer über den gesamten Landkreis.

Häufung nach 21 Uhr

Alle gemeldeten Wildunfälle ereigneten sich nach 21 Uhr. Die Polizei warnt daher insbesondere in den Abend- und Nachtstunden vor erhöhter Gefahr. Die genaue Zahl der Unfälle wurde nicht genannt, doch die Beamten sprechen von einer außergewöhnlichen Häufung.

Tipps für Autofahrer

Um Wildunfälle zu vermeiden, empfiehlt die Polizei, vor allem in Waldgebieten und an Feldrändern die Geschwindigkeit zu reduzieren und stets bremsbereit zu sein. Wenn ein Tier auf der Straße steht, sollten Fahrer abblenden, hupen und bremsen. Ausweichmanöver sind riskant und können zu schweren Unfällen führen.

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Nach einem Zusammenstoß mit Wild ist es wichtig, die Unfallstelle zu sichern, die Polizei zu verständigen und das tote Tier nicht zu berühren. Die Polizei gibt den Hinweis, dass Wildunfälle oft nicht gemeldet werden, was die tatsächliche Zahl deutlich höher sein könnte.

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