Deutsche Hundekomödie 'Eat Pray Bark' erobert Netflix-Charts weltweit
Deutsche Hundekomödie 'Eat Pray Bark' erobert Netflix-Charts

Deutsche Hundekomödie feiert internationalen Erfolg auf Netflix

Die deutsche Produktion „Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten“ hat einen bemerkenswerten internationalen Durchbruch auf Netflix erzielt. In der Woche vom 30. März bis 6. April 2026 erreichte der Film Platz zwei der nicht-englischsprachigen Filme in den weltweiten Netflix-Charts und verzeichnete rund 7,0 Millionen Aufrufe innerhalb der ersten sechs Tage nach Veröffentlichung am 1. April.

Globaler Erfolg in 49 Ländern

Der Wohlfühlfilm schaffte es in insgesamt 49 Ländern in die Top Ten der meistgesehenen Filme auf der Streaming-Plattform. Zu diesen Märkten zählen unter anderem Thailand, Brasilien, Kanada, Spanien und Österreich. Besonders erfolgreich war die Produktion in fünf Nationen, wo sie sogar den Spitzenplatz belegte: in der Ukraine, Ungarn, Luxemburg, der Schweiz und im Heimatland Deutschland.

Damit übertraf „Eat Pray Bark“ in der vergangenen Woche etablierte internationale Produktionen wie den britischen Actionfilm „Peaky Blinders - The Immortal Man“ mit Cillian Murphy (5,9 Millionen Aufrufe) und den Langzeithit „KPop Demon Hunters“ (5,1 Millionen Aufrufe).

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Handlung und Besetzung des Films

Die Komödie erzählt die Geschichte von fünf Hundebesitzern aus München, die mit ihren ungezogenen Vierbeinern ein Trainingscamp in den Tiroler Alpen aufsuchen. Wie Netflix in seiner offiziellen Mitteilung beschreibt, müssen die Protagonisten jedoch feststellen, „dass sie selbst etwas Erziehung gebrauchen könnten“.

Die Hauptrollen werden von prominenten deutschen Schauspielern verkörpert:

  • Alexandra Maria Lara spielt die bayerische Politikerin Ursula Brandmeier, die nach einem peinlichen Talkshow-Auftritt ihr Image mit einem Hund aufbessern möchte
  • Devid Striesow übernimmt die Rolle des schwulen Literaturprofessors Helmut, der mit seinem Partner Ziggy (Doğa Gürer) einen Yorkshire Terrier adoptiert
  • Rúrík Gíslason, ehemaliger isländischer Fußballprofi und Gewinner von „Let's Dance“, spielt in seiner ersten größeren Schauspielrolle den legendären Hundetrainer Nodon

Produktionsteam und Hintergrund

Regisseur Marco Petry (bekannt durch „Spieleabend“) führte Regie, während am Drehbuch unter anderem Jane Ainscough („Lassie – Eine abenteuerliche Reise“) mitwirkte. Produziert wurde der Film von der Olga Film, einem Unternehmen der Constantin Film, das bereits Erfolge wie „Der bewegte Mann“ und „Kirschblüten - Hanami“ vorweisen kann.

Der Titel „Eat Pray Bark“ ist eine kreative Anspielung auf den Bestsellerfilm „Eat Pray Love“ mit Julia Roberts – nur dass hier das Element der Liebe durch das Bellen der Hunde ersetzt wurde. Diese humorvolle Adaption scheint beim internationalen Publikum besonders gut anzukommen und beweist, dass deutsche Filmproduktionen durchaus globalen Erfolg erzielen können.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration