Die Macht war nicht mit allen: Mark Hamills Sohn lehnte Star Wars ab
Als Jedi-Ritter Luke Skywalker begeisterte Mark Hamill Generationen von Fans und wurde zur Ikone der Popkultur. Doch der Hype um das Star-Wars-Universum ließ offenbar mindestens ein Familienmitglied des Schauspielers völlig kalt. In einem aktuellen Interview mit "USA Today" anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des ersten Drehtages von "Krieg der Sterne" am 22. März 1976 enthüllte der 74-jährige Hamill überraschende Details aus seinem Familienleben.
Ein Sohn im kommerziellen Sturm
Hamills zweitgeborener Sohn Griff, der 1983 mitten im Star-Wars-Hype zur Welt kam, konnte mit den Science-Fiction-Filmen seines Vaters nichts anfangen. "Er fand die Filme einfach zu kommerziell", verriet der Schauspieler in dem Gespräch. Diese Ablehnung steht in starkem Kontrast zur allgemeinen Begeisterung, die die Filmreihe weltweit auslöste und bis heute anhält.
Die anderen Kinder: Yodas Haus und der Thron des Imperators
Ganz anders verhielt es sich bei Hamills anderem Sohn Nathan. Dieser begleitete seinen Vater sogar zu den Dreharbeiten von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" im Jahr 1983. "Er war total begeistert", erinnerte sich Hamill. "Weil er so klein war, passte er perfekt in Yodas Haus und konnte sogar auf dem Thron des Imperators Platz nehmen. Ich war fast neidisch auf diese Erfahrungen." Auch Hamills Tochter zeigte sich den Filmen gegenüber aufgeschlossen.
Vom Spielzeug-Sammler zum gefragten Charakterdarsteller
Hamill selbst war von Anfang an fasziniert von dem Franchise. Bereits 2016 erzählte er, dass er sich während der Dreharbeiten vor fast fünf Jahrzehnten von George Lucas auf eine Liste setzen ließ, um jedes neu erscheinende Star-Wars-Spielzeug zugeschickt zu bekommen. Nach Jahren mit weniger prominenten Rollen erlebt der Schauspieler aktuell eine Renaissance seiner Karriere.
Zuletzt war Hamill in der Stephen-King-Adaption "The Long Walk – Todesmarsch" im Kino zu sehen und trat in "The Life of Chuck" in einer weiteren Verfilmung des Horror-Autors auf. Besondere Anerkennung brachte ihm seine Rolle in der Netflix-Serie "Der Untergang des Hauses Usher" ein, in der er den Anwalt einer moralisch verkommenen Familie verkörperte. Weitere Projekte sind bereits in Planung.
Ein Vermächtnis, das Generationen verbindet und trennt
Während die Star-Wars-Serie "Andor" das Franchise in einen finsteren Verschwörungsthriller verwandelte und aus reiner Popcorn-Unterhaltung politisch waches Entertainment machte, bleibt die Tatsache bestehen: Selbst in der Familie des legendären Luke Skywalker gab es unterschiedliche Reaktionen auf das Phänomen. Die zwölf Folgen von "Andor" wurden von Kritikern als Genuss gefeiert, doch für Griff Hamill blieb der kommerzielle Aspekt im Vordergrund.
Mark Hamill, der einst mit George Lucas zusammenarbeitete und heute wieder vermehrt vor der Kamera steht, zeigt mit seiner Offenheit, dass selbst ikonische Rollen nicht automatisch alle Familienmitglieder begeistern können. Die Macht mag mit ihm sein, aber sie wirkt nicht bei jedem gleich.



